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2025 Urlaub Herbst Teil 3 |
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Am 07.10.2025 fuhr ich von Frombork nach Elblag (31
km). Ich hatte Glücl,ich fand auch gleich einen Parkplatz mitten in der
Stadt. Als eine Dame sah, daß ich Schwierigkeiten am Parkplatz-Automaten
hatte, kam sie gleich zu mir und half mir. In Polen gibt man das Kennzeichen ein; Zloty oder Bankeinzug und schon wird abgebucht. Einen Parkschein gibt es nciht. Die Polizei prüft die Parkplätze im Vorbeifahren. Hansestadt im Deutschordensstaat Im Jahr 1237 errichtete der Deutsche Orden unter dem Landmeister Hermann von Balk in der Nähe des Drausensees eine Festung. Die Stadt wurde im Jahr 1237 als Elbing unter dem Schutz des Deutschen Ordens von aus Lübeck stammenden Handwerkern und Kaufleuten gegründet. Es wurde zunächst eine Siedlung mit rasterförmigem Straßennetz angelegt. Das Zentrum bildete der spätere „Alte Markt“, der an dem großen Handelsweg zwischen Thorn und dem Samland gelegen war. Vor 1238 wurde die Stadtpfarrkirche St. Nikolai erbaut. 1238 ließ Landmeister Hermann von Balk die Liebfrauenkirche und ein Dominikanerkloster errichten. Bis 1246 erfolgte die Einwanderung von weiteren Bürgern, die ebenfalls überwiegend aus Lübeck stammten. 1246 erhielt Elbing das Stadtrecht nach Lübischem Recht und erhielt das Privileg, eigene Münzen zu schlagen. Im Süden der Stadt wurde während der 1240er Jahre das Ordensschloss mit einem Heilig-Geist-Hospital errichtet. In den Jahren 1251 bis 1309 war die Burg Elbing der stellvertretende Hauptsitz des Ordensstaates (Hauptsitze waren damals Akkon und später Venedig) und Sitz der Landmeister von Preußen und des Großspittlers, gleichzeitig Residenz des ermländischen Bischofs Anselm, der hier 1274 starb.......... weiterlesen Reiseportal
Meine Eindrücke: Die Stadt war 1945 zu 60 % zerstört. Einzelne Kriegsschäden gibt es noch, aber die werden uch noch wieder in den Originalzustand versetzt. Der Aufbau ist sehr denkmalgerecht geschehen. Wo die Substanz nicht zu retten war, wurden die Bauten sehr behutsam und möglichst dem historischen Original nachempfunden aufgebaut. Auffallend ist in allen Städten und Dörfern in Polen: Es gibt keine Graffittis.
Von Elblag fuhr ich nachMarienburg (Malbork), 31 km. Hier hat mir der Parkplatzwächter eine zu enge Einfahrt (Pkw) zugewiesen, so daß ich leider die hitere rechte Radlaufabdeckung beschädigte (440,00 €). Es hätte auch schlimmer werden können. Die Marienburg (polnisch Zamek w Malborku) ist eine neogotische Niederungsburg in der pommerschen Stadt Malbork (deutsch Marienburg) bei Danzig. Im 13. Jahrhundert vom Deutschen Orden erbaut und im 18. Jahrhundert zur Ruine verfallen, ließ der deutsche Kaiser und preußische König Wilhelm II. die Anlage vom Architekten und Denkmalpfleger Conrad Steinbrecht 1882 bis 1918 wiederherstellen. Mit rund 500.000 Besuchern im Jahr gehört sie zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Polens.[1]1794 verfertigte Friedrich Gilly (1772–1800) Zeichnungen, die zunächst 1795 in der Akademie der Künste in Berlin ausgestellt wurden und in den Jahren 1799–1803 dank einer großangelegten Veröffentlichung in der Technik der aquatinta von Friedrich Frick (1774–1850) einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Als Beilage erschien die erste historische Studie zur Geschichte von Malbork von Konrad Levezow (1770–1835). Gleichzeitig wurden damit Forschungen zum Großmeisterpalast begründet. Die historische und architektonische Bedeutung des Schlosses wurde erkannt und dieses vor dem Abriss gerettet.........weiterlesen Die Marienburg gilt als der größte Backsteinbau der Welt. Es wurden ca. 30Millonen Ziegelsteine verbaut. ![]()
Am nächsten Morgen startete ich nochmals einen Rundgang auf dem Gelände der
Marienburg.
Von Elblag fuhr ich auf der Landzunge zwischen Frischem Haff und der Ostsee nach Nova Karczma, 2 km von der russischen Grenze entfernt.
Von der Landzunge fuhr ich nach Sztutow (Stutthof) einem ehemaligen Konzentationslager. ![]() Die Entstehung des Konzentrationslagers Stutthof war Teil der Nationalsozialistischen Bewegung in der Freien Stadt Danzig. 1936 wurden Karteikarten von unerwünschten Polen angefertigt, die voraussichtlich verhaftet werden sollten. Am 3. Juli 1939 wurde eine SS-Einheit namens „Wachsturmbann Eimann“ gebildet, deren Aufgabe es unter anderem war, für Internierungslager die entsprechenden Orte zu finden und sie vorzubereiten. Mitte August 1939 wurde der Platz für das spätere Konzentrationslager jenseits der Weichsel noch vor der Frischen Nehrung ausgewählt. weiterlesen Am späten Nachmittag ereichte ich Danzig, der Bernstein der Ostsee-Orte (50km). In Danzig fand ich den Wohnmobilstellplatz, sehr provisorisch - aber ordentlich, sauber, zum Teil naturnah, mit Duschen,WC und Entsorgung - im Danziger Sporthafen mit Schrott-Kleinkunst.
Die Lage ist zentral, an der Weichsel entlang ist nan in 10 Minuten am Kranentor. Für Danzig sollte man mindestens 2 Tage einplanen, mit dem Neuen Kriegs-Museum besser 3 Tage.
Der längste Fluss Polens ist mit 1.047 km die Weichsel. Sie entspringt in Oberschlesien am Widderberg, dem zweithöchsten Berg des Landes, fließt entlang der Großstädte Krakau und Warschau und mündet bei Danzig schließlich in die Ostsee.
Aufgrund ihrer Länge und der Mündung im Meer kann die Weichsel auch als
Strom bezeichnet werden. Interessant: Auf alten Landkarten findet man auch
die Schreibweisen W(e)ixel oder Wissel.
Quelle Das 16. und 17. Jahrhundert gelten als das „goldene Zeitalter“ von Gdańsk (Danzig). Damals wurde Danzig zu einer der reichsten Städte in Mitteleuropa. In dieser Zeit entstanden auch viele der Prunkbauten der Rechtstadt, die bis heute die Touristen begeistern.Gdańsk zählt heute rund 460.000 Einwohner und ist die Hauptstadt der Woiwodschaft Pomorskie (Pommern). Zusammen mit den beiden Nachbarstädten Gdynia (Gdingen) und Sopot (Zoppot) bildet sie „Trójmiasto“, die Dreistadt, mit rund 750.000 Einwohnern. Herzstück der Danziger Rechtstadt ist der Königsweg, der von der Brama Wyżynna (Hohes Tor) zum Ufer der Motława (Mottlau) führt. Das Hohe Tor bildet gemeinsam mit der Złota Brama (Goldenen Tor) den repräsentativen Eingang der Stadt. Zwischen beiden Stadttoren befindet sich der Stockturm, der heute das Muzeum Bursztynu (Bernsteinmuseum) der Stadt beherbergt. Es bildet eine Abteilung des Muzeum Historyczne Miasta Gdańska (Historischen Museums der Stadt).Patrizierhäuser mit ihren prächtigen Fassaden und Schmuckgiebeln säumen die ul. Długa (Lange Gasse). Im Erdgeschoss hatten die reichen Kaufleute ihre Kontore, darüber wohnten sie. Im Dom Uphagena (Uphagenhaus) fühlt man sich in diese Zeit zurückversetzt. Das Haus wurde ganz im Stil der damaligen Zeit eingerichtet. Das Gebäude ist als Teil des Historischen Museums für Besucher geöffnet. In vielen anderen Gebäuden der Rechtstadt leben bis heute ganz normale Familien. Und so gibt es hier neben schicken Cafés und Andenkenläden immer noch kleine Tante-Emma-Länden, in denen man von Bonbons bis Zahnpasta alles findet. ....... Quelle ![]()
Schiffsrundfahrt - sehr empfehlenswert - aber nicht mit dem Drachenboot
Die Westerplatte bei Danzig ist eine größtenteils bewaldete, sandige, langgestreckte Halbinsel ohne nennenswerte Bodenerhebungen zwischen Ostsee und Hafenkanal. Bekannt wurde sie durch den Beschuss des polnischen Munitionslagers am 1. September 1939, der zusammen mit dem Luftangriff auf Wieluń beim Überfall auf Polen als Beginn des Zweiten Weltkrieges gilt. An die polnischen Verteidiger erinnert das 1966 eingeweihte Westerplatte-Denkmal....... weiterlesen
- schmeckt wunderbar - und genossen den Abend.
Am nächsten Tag zog ich, an den hübschen Schrott-Gestalten und Tieren vorbei, wieder in die Stadt, um die Stadtteile links und rechts des Weichsel-Kanals zu entdecken. Zunächst das Vertel hinter dem Kranenrtor
Dann ging es über den Weichsel-Kanal zum Neubau-Viertel auf der Ostseite.
Neubauseite Fast 90 % der Stadt wurden zerstört, und über 80 % der Gebäude im historischen Zentrum wurden schwer beschädigt. Die Brände, die Danzig erfassten, konnten nicht gelöscht werden. Die Einwohner verließen ihre Häuser, da ein Leben unter diesen Bedingungen unmöglich war (google). ![]() In einem Durchgang dieser Häuser, an der Außenfront, hat mich diese Bildergalerie überrascht:
Ich habe mir dann in Danzig noch das Bernsteinmuseum und das Weltkriegsmuseum angeschaut. Beide auf ihre Art äußerst sehenswert. Mein nächtes Ziel war dann Kolberg, dierekt an der Ostsee (241 km), wo ich einen sehr schönen Campingplatz, nicht Wohnmobilstellplatz fand, Camping Baltic, 4 Dywizji Wojska Polskiego 1, 78-100 Kolobrzeg
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