2025 Urlaub Herbst Teil 5

Schiffshebewerk Niederfinow - Kloster Chorin - Sachsenhausen - Gatow
 

Von Angermünde fuhr ich am Nachmittag über den landschaftlich reizvollen Oderberg und am Parsteiner See zum Schiffshebewerk Niederfinow, wo ich auf dem Wohnmobilstellplatz gut übernachten konnte.
Am nächsten Morgen hate ich eine Führung auf dem Schiffshebewerk gebucht. Da zu dieser Uhrzeit keiner weiter gebucht hatte, konnte ich eine ausführliche Führung mit sehr schönen Details genießen.

Das am 21. März 1934 in Betrieb genommene Schiffshebewerk Niederfinow ist das älteste noch arbeitende Schiffshebewerk Deutschlands. Direkt daneben wurde am 4. Oktober 2022 das modernste Hebewerk Europas eingeweiht. Beide Bauwerke sind parallel in Betrieb und bilden gemeinsam mit dem vor 110 Jahren eingeweihten Oder-Havel-Kanal, den historischen Schleusentreppen und dem über 400 Jahre alten Finowkanal, ein weltweit einzigartiges Ensemble der Ingenieurskunst und des Wasserbaus..... weiterlesen     Wikipedia hier   Neubau 2022


     
     
 
   
     
     
     
     
Das Infozentrum am Schiffshebewerk Niederfinow bietet kostenlose Einblicke in die Geschichte und Technik der ältesten funktionierenden Schiffshebewerke Deutschlands. Besucher können sich über die Konstruktion aus über 14.000 Tonnen Stahl, die Funktionsweise des 36-Meter-Hebers (seit 1934) und das angrenzende neue Hebewerk informieren. Zudem sind dort Tickets für Führungen und Zugänge erhältlich (KI).
     
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Bau-Geschichte 1927 bis 21.02.1934

   
   
   
  Die heißen Nieten wurden dem Arbeiter hochgeworfen. Fangen mit Verletzungsgefahr
   

Das Schiffshebewerk ist einzigartig und besonders sehenswert.
Von diesen Industrie-Giganten fuhr ich zum Kloster Chorin, wo ich einen wunderschönen, ruhigen Wohnmobilstellplatz fand und übernachtete.



Kloster Chorin



Das gotische Kloster Chorin ist eine ehemalige 
Zisterzienserabtei in der Nähe des Ortes Chorin etwa sechs Kilometer nördlich von Eberswalde im brandenburgischen Landkreis Barnim. Es wurde 1258 von askanischen Markgrafen gegründet und hatte weitreichende Bedeutung am nördlichen Rand des Einflussbereichs der Askanier (Grenze mit den Slawen).
Zwischen der 1542 erfolgten 
Säkularisation und dem beginnenden 19. Jahrhundert war das Kloster dem Verfall preisgegeben. Dann erfolgten Sicherung der Ruinen und teilweise Rekonstruktion der Gebäude unter der Leitung von Karl Friedrich Schinkel. Heute ist das Zisterzienserkloster Chorin ein die Backsteingotik typisch repräsentierendes Baudenkmal. Als Teil im Deutsch-Polnischen Klosternetzwerk ist es Veranstaltungsort mit überregionaler Anziehungskraft. 2017 wurde eine Dauerausstellung eingerichtet und eröffnet, die das Leben und Arbeiten der Mönche im Kloster Chorin thematisiert und in einem weiteren Abschnitt die Entdeckung und denkmalpflegerischen Bemühungen von Karl Friedrich Schinkel aufzeigt.........weiter      und https://www.kloster-chorin.org/


Die Klosterbauten

 
     
       
   
      Der Mitteldeutsche Rundfunk zu Gast   


Das Museum

     
     
     
     
    Im Kloster gibt es eine Ausstellung. In der Ausstellung sehen Sie z.B. wie das Kloster gebaut wurde.
In dem Kloster lebten früher Zisterzienser-Mönche. So hieß eine bestimmte Gruppe von Mönchen. Das Kloster heißt deshalb auch Zisterzienser-Kloster. Sie können außerdem einen Film anschauen.
In dem Film sehen Sie:
Wie die Mönche im Speise-Saal gegessen haben
Wie sie in der Kirche gebetet haben.
Wie sie gearbeitet haben.
Und wo sie geschlafen haben. Quelle
     
   
eine hervorragene Ausstellung  Kalefaktorium 
   
     Im Zuge der Reformation mussten die Zisterzienser 1543 weichen. Sie hinterließen ein dem Verfall preisgegebenes Klosterareal, welches als landeseigene Domäne dem jeweiligen Pächter im Laufe der Zeit als Quelle für Baumaterial sowie als Schweine- und Kuhstall diente. Erst Karl Friedrich Schinkel erkannte den Wert der alten Anlage, als er bei einer Reise mehr zufällig auf die Ruinen stieß. Durch sein nachhaltiges Handeln wurde die in Brandenburg erstmals in den Backstein transformierte gotische Formensprache und die filigrane Ornamentierung der großen Dome am Standort Chorin gerettet. Der Architekt und Baumeister bezeichnete Bauwerke wie das Kloster Chorin seinerzeit als „des Landes schönsten Schmuck“ und empfahl seinen Studenten das Kloster Chorin als Studienobjekt. Dieser wunderbare Ort präsentiert sich heute wie vor 700 Jahren: an einem See gelegen und mit freiem Blick auf die wunderbare Natur der Endmoränenlandschaft. Quelle

Sobald man den Kuhstall betritt, hört man Mu-Muh Kuhlaute. Eine tolle Idee !!!

 
  Der Kuhstall    


Der Friedhof

Nördlich grenzt ein Friedhof an das Kloster, auf dem unter den Grablegen vieler berühmter Forstleute auch das Grab des Berliner Architekten Max Taut (1884-1967) liegt – besonders auffallend ist hier der kubische Grabstein. Das Leben des Vertreters der „Neuen Sachlichkeit“ ist eng mit dem Kloster verbunden. Nachdem Max Taut, wie viele seiner Kollegen, 1933 von den Nationalsozialisten von öffentlichen Bauvorhaben ausgeschlossen wurde, siedelte er von Berlin nach Chorin über. So sind auch in seinem Nachlass viele Zeichnungen und Aquarelle mit Chorin-Motiven vorhanden. Quelle       und Wikipedia
   
   
   
   
 

Am Kloster Chorin habe ich noch eimal übernachtet und fuhr am Morgen des 15.10. nach Sachsenhausen (67 km), um mir das dortige Konzentrationslager anzuschauen.

Am späten Nachmittag fuhr ich über B 96, Legebruch, Stolpe und Hennigsdorf nach Gatow auf den Campingplatz, (44 km), wo ich bis zum 20.10. blieb.


    
                                              Militärhistorisches Museum der Bundeswehr 



     
Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr – Flugplatz Berlin-Gatow ist eine Außenstelle des Dresdner Militärhistorischen Museums der Bundeswehr. Es beherbergt einen Großteil der luftfahrtgeschichtlichen Sammlung der Bundeswehr und zeigt die Geschichte der militärischen Luftfahrt in Deutschland von 1884 bis in die Gegenwart. Die Sammlung geht auf das einst in Appen bei Hamburg gegründete Luftwaffenmuseum zurück. Neben Großexponaten (Flächenflugzeugen, Hubschraubern, Flugabwehrsystemen und Bodendienstgeräten) werden u. a. Dokumente, Uniformen, Ausrüstungsgegenstände etc. ausgestellt. Medienstationen und eine umfangreiche Filmsammlung ergänzen die Ausstellung und erlauben einen erweiterten Blick auf die Objekte…….  weiterlesen  




Vom Campingplatz fuhr ich mit dem Deutschland-Ticket und dem Bus X34 bis zur Endhaltestelle und 10 Minuten Fußweg zum Museum.
Der Besuch ist kostenfrei.

     
     
     
 
     
   
     
   
   
   
   


1. Weltkrieg

       
       
     
   
     
 
Jakobus Sänger(1923 - 2003), dessen Häftlingsuniform hier stellvertretend für ca. zwöl Millionen Zwangsarbeiter*innen im Nationalsozialismus steht,
überlebt den unmenschlichen Einsatz im KZ Mittelbau-Dora. Alleine dort sterben 20.000 Zwangsarbeiter*innenbei der Herstellung von Raketen.
Weitere zweieinhalb Millionen Menschen sterben zwischen 1939 und 1945 an anderen Orten bei der Zwangsarbeit für das Deutsche Reich.
Sie müssen unter grausamsten Bedingungen in fast allen Bereichen arbeiten - auch in der Rüstungsindustrie und für die Luftwaffe.
Ohne Zwangsarbeiter*innen ist die Kriegswirtschaft nicht aufzuhalten (Ausstellung)  


         
       


 



Die Lage des Campingplatzes Gatow ist ideal, um Berlin und das Umland zu erkunden.
Einerseits kommt man mit den Bussen 134 oder X 34 direkt vom Cmpinplatz zum Bahnhof Zoo und somit zur Stadtmitte Berlins, oder zu Fuß durch den Wald und am Wannsee entlang zur Fähre in Alt-Kladow und in 15 Minuten zum Bahnhof Wannsee und mit der S-Bahn nach Berlin oder z.B. nach Potsdam.


     
Vom Campingplatz am Wannsee entlang zur Fähre   Das Dorf Alt-Kladow
Die Wannseefähre auf dem Weg zur S-Bahn Viele Restaurants für jeden Geschmack Das Ruderparadie Wannsee


Ich machte noch Ausflüge zum Haus der Wannsee-Konferenz, zum Botanischen Garten und zur Pfaueninsel, jeweils Bus und Fähre mit dem Deutschland-Ticket.


Der Botanische Garten

Genießen, Staunen, Begreifen – der Botanische Garten ist ein magischer Ort, der alle Sinne anspricht. Tauchen Sie ein in diese Grüne Oase. Entspannen Sie am Seeufer, spazieren Sie auf malerischen Wegen – Natur hat bei uns immer Saison.       
Nicht allein seiner Fläche wegen zählt der Botanische Garten zu den größten der Welt. Auch die Vielfalt seiner 20.000 Pflanzenarten reiht ihn in die Gruppe der bedeutendsten Gärten ein.
Das Ziel, eine wissenschaftliche Lebendsammlung für die Besucher zu öffnen, wurde hier in Dahlem zu Beginn des 20. Jahrhunderts verwirklicht und liegt uns immer noch am Herzen. Vielleicht sieht heute der Garten erst so aus, wie ihn unser erster Direktor, Adolf Engler, vor über 100 Jahren plante. Originalgetreu restauriert und majestätisch anmutend wartet das Große Tropenhaus auf seine Besucher – ein architektonisches Meisterwerk aus der Zeit des Jugendstils. Wer hier eintaucht, vergisst Zeit und Raum – und das Wetter draußen spielt überhaupt keine Rolle mehr. Quelle



     
Das große Tropenhaus im Botanischen Garten Berlin-Dahlem ist beeindruckende 25 Meter hoch. Es gehört zu den größten freitragenden Gewächshäusern der Welt, ist 60 Meter lang und 29 Meter breit. Der gesamte Komplex aus 15 historischen Gewächshäusern beherbergt eine der bedeutendsten Pflanzensammlungen  (KI)


Die Pfaueninsel

Die Pfaueninsel mit dem Schloss Pfaueninsel und weiteren Gebäuden liegt in der Havel im Südwesten Berlins. Sie ist ein zur Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg gehörender 67 Hektar großer Landschaftspark und steht seit 1990 gemeinsam mit den Schlössern und Parks von Sanssouci in Potsdam und mit dem Schloss Glienicke in Berlin als Weltkulturerbe auf der Liste der UNESCO. Die Pfaueninsel ist eng verbunden mit wichtigen Ereignissen und Personen der brandenburgisch-preußischen Geschichte.
Die Insel liegt im wald- und wasserreichen Ortsteil 
Wannsee des Bezirks Steglitz-Zehlendorf im Südwesten Berlins. Die Entfernung zur Stadtmitte Berlins beträgt etwa 22 km (Luftlinie), die Entfernung zur Stadtmitte Potsdams rund fünf Kilometer. Seit 1924 ist die Pfaueninsel mit einer Fläche von 88 Hektar, davon 67 Hektar Landfläche, als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Das Naturschutzgebiet ist als Fauna-Flora-Habitat gemeldet und Teil des EU-Vogelschutzgebiet Westlicher Düppeler Forst. weiterlesen 



     
       















Urlaub Herbst 2025-6





Touristik-Institut Landsberg
Bertold Jetschke (Rothschild)
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