Urlaub 2026 - 2
Merseburg - Dessau -Wörlitzer Park - Spreewald - Potsdam - Berlin

24.04. - 06.05.2026

 
 
Am 24.04.2026 startete ich meinen 2. Urlaub über Nürnberg, Bamberg, Kronach, Steinbach, Rudolphstein - der Saale entlang - Jena nach Merseburg, 433 km.
  
Steinbach unterhalb, südlich der ehemaligen Zonengrenze Nähe Rennsteig

Am Samstag 25.04. gab es ein Sommerfest bei der Verwandtschaft, Gärtnerei Lippold. Bei Thüringer Bratwurst, Grillfleisch und kühlen Getränken genossen wir, mein Cousin und ich 90 und 86 Jahre alt, den schönen Vormittag.

     

Am Abend ging es zur Museumsnacht zum Schloß Merseburg.

Frau Dr. Heise, Museumsdirektorin, eröffnete die Museumnacht mit interessanten Beiträgen. Für das leibliche Wohl war in der Museumskneipe gesorgt, Familien konnten basteln und spielen nach Vorlagen des Mittelalters.

   
         
    
 


Die Museumsnacht im Museum stand – an das Thema der Sonderausstellung angelehnt – unter dem Motto „Mammut, Rabe, hundert Schafe – Tierische Entdeckungen im Museum“.
Darauf waren die meisten der Museumsstationen und die kulinarischen Köstlichkeiten (oder deren Titel) abgestimmt.



Am Sonntag, 26.04. fuhr ich dann über die A 9 nach Dessau, um mir das Bauhaus anzusehen, 68 km.


Das Bauhaus wurde 1919 in Weimar (Deutschland) von Walter Gropius gegründet, 1925 nach Dessau verlegt und 1933 in Berlin aufgelöst. Man kann sagen, dass sich der Geist und die Lehren dieser Institution in der ganzen Welt verbreitet haben. 
Das Bauhaus hatte die Möglichkeit, ein Gebäude zu schaffen, das optimale Arbeitsbedingungen bot, indem es einen eigenen Entwurf entwickelte, der von Walter Gropius selbst ausgeführt und am 4. Dezember 1926 eingeweiht wurde und schnell zu einer Ikone der frühen Moderne wurde.
. „Architekten, Bildhauer, Maler, wir alle müssen zur Handarbeit zurückkehren! [Lasst uns daher eine neue Bruderschaft der Handwerker gründen, frei von jener Arroganz, die eine Klasse von der anderen trennt und eine unüberwindbare Barriere zwischen Handwerkern und Künstlern errichten will! Lasst uns das neue Gebäude der Zukunft ersehnen, erdenken und gemeinsam errichten, das alles – Architektur, Bildhauerei und Malerei – in sich vereint und aus den Händen von Millionen von Handwerkern in den Himmel ragt, ein kristallines Symbol eines neuen Glaubens, der bereits ankommt…. “
 
Walter Gropius, Quelle

In Sachsen-Anhalt machtman sich Sorgen, wie es unter einer ADF-Regierung nach der Wahl am 06.09.2026 mit
dem Bauhaus weitergehe (eingestellt am 09.09.2026)

 
   
 
   

Leider hatte das ZDF einen Drehtag am Bauhaus, so daß mir die eigentliche berühmte Sammlung verwehrt war.

  


So fuhr ich um ein paar Ecken und landete im Junkers-Museum.

 
 
Am späten Nachmittag fuhr ich die paar Kilometer von Dessau zum Wörlitzer Park (18 km) und fand auf dem Wohnmobstellplatz meinen Schlafplatz für zwei Nächte.
Die klassische Gondelfahrt gehört zum Programm wie die Schloßführung. Es gibt liebevolle Gaststätten in Wörlitz mit freundlicher Bedienung und Speisen nach jedem Geschmack.  

Ich sah mir die Synagoge von außen an, weil sie abgeschlossen war, und den Jüdischen Friedhof.

 
Am Dienstag, 28.04.2026 ging es am späten Nachmittag weiter und kam zum Knaus-Campingplatz in Lübben an, wo ich "als Stammgatst" herzlich empfangen wurde, 121 km.

Wegen eines Sommerfestes mußte ich auf die Wiese, mit Stromanschluß


Am nächsten Tag, 29.04., stand für mcih eine Radtour auf dem Spreeradweg nach Lübbenau auf dem Programm.

SchloßLübbenau

Der Name"Lübbenau“ stammt aus der niedersorbischen Sprache und kann von dem Personennamen Lubin, einer Kurzform von Lubomir abgeleitet werden,[was wiederum „der Friedliebende“ bedeutet. Bezogen auf die Stadt kann der Ortsname als „Ort/Stadt des Friedliebenden“ gedeutet werden. Das im Unterspreewald gelegene Dorf Neu Lübbenau wurde nach der Stadt benannt.

Zum Zeitpunkt der Ersterwähnung der Burg im Jahr 1301 lautete der Ortsname Lubbenowe, bei der Ersterwähnung der Stadt vierzehn Jahre später Lubenaw. In den Kirchenartikeln des Bistums Meißen, die nur noch als Kopie aus dem Jahr 1495 erhalten sind, wird der Ortsname Lobenaw genannt. 1557 lautete der deutsche Ortsname Lübenaw. Im Schmettauschen Kartenwerk von 1767/87 taucht dann die heutige Bezeichnung Lübbenau auf. Der sorbische Ortsname lautete 1761 Lůbnow und 1843 Lubnjow. ....... weiterlesen   (Wikipedia)

Figurengruppe am Markt   Sehr nettes Cafe mit Ambiente
     
     
 
 Kahnfahrten    Abfallwirtschaft per Kahn
  Paddeln ist in Lübbenau interessanter als in Lübben  

Am 30.04. startete ich vom Campingplatz aus zu einer Paddeltour. Der Einstieg in das gemietete Boot war sehr einfach und problemlos. Als ich jedoch zurückkam und aussteigen wollte, ging das Problem los. Bei meinen eigenen Kajaks setze ich mich zunächst auf die Lehne, ziehe die Beine an und richte mich auf. Dann aussteigen.
Auf die Lehne durfte ich mich nicht setzen, so wand ich mich wie ein Aal der Länge nach parallel auf den Steg. Die Vermieterin zog mich dann hoch. Mann, war mir das peinlich.  

 
 
 


     
Am Abend des 30. April feierte Lübben die Maibaumaufstellung.

   
   
         
         
 
 

Am 01.05.2026 machte ich mich auf nach Gatow, zum schönen Campingplatz über A9, Ludwigsfelde und Potsdam, 118 km.


Am nächsten Tag, 02.05., machte ich eine Radtour auf dem "Mauerweg", der unterhalb des Campingplatzes über Alt-Kladow und Sacrow nach Potsdam führt.


Buntes Treiben am Wannseeufer in Alt-Kladow
 
Am herrlichen Mauerweg mit vielen Tafeln zur Geschichte kam ichzur Kirche von Sacrow.

"Nördlich Potsdams liegt auf einer Halbinsel des Jungfernsees das Dörfchen Sacrow – mit seinem Schloss und der malerisch am Havelufer gelegenen Heilandskirche. Persius führte mit ihr den Verschönerungsplan der Potsdamer Umgebung im Auftrag Friedrich Wilhelms IV. weiter, Lenné übernahm die Gestaltung des umliegenden Parks. Grundlage für den Bau waren Skizzen des Königs, die von liturgischen und ikonographischen Vorbildern frühchristlicher Kirchen inspiriert waren. Der König war ein leidenschaftlicher Zeichner und ließ den Hofarchitekten Ludwig Persius seine konkreten gestalterischen Vorgaben umsetzen.
Da die Heilandskirche aus lediglich einem Schiff besteht und sich daraus für Persius die Herausforderung ergab, einen langen und schmalen Innenraum zu gliedern, staffelte er den Tiefenzug in die Apsis etappenweise. Hierzu ordnete er Taufbecken, Adlerpult, Altar und das Hochkreuz hintereinander in der Mittelachse an und steigerte die Höhe der liturgischen Ausstattungsstücke in Richtung der Apsis". ..... weiterlesen

  ein Buddy (Berliner Bär" begrüßt die Ankommenden Schloß Sacrow
Heilandskirche Sacrow, die Geschichte     Architektur
    RBB - Geheimniosvolle Orte
die ganze Geschichte bei Wikipedia    

Vorbei an der Römerschanze kam ich zur Persiusbrücke in Potsdam und zum Krongut Bornstedt mit einer herllichen Gastronomie.

 
 
Hat nichts mit Römern zu tun      
die Hofbäckerei    

Weiter ging es durch das Neubauviertel Potsdam-Nord mit einem extrem großen, langen Kinderspielplatz, eigentlich schon ein Erlebnispark.

Alexandrowka war mein nächstes Ziel.

"Die russische Kolonie Alexandrowka liegt im Norden der Innenstadt von Potsdam. König Friedrich Wilhelm III. von Preußen ließ sie in den Jahren 1826/28 für die letzten zwölf russischen Sänger eines ehemals aus 62 Soldaten bestehenden Chores anlegen.
Durch die verwandtschaftlichen und freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Häusern 
Hohenzollern und Romanow wurde die Kolonie als Denkmal der Erinnerung nach dem 1825 verstorbenen Zar Alexander I. benannt. Als Teil der Potsdamer Kulturlandschaft ist die Kolonie Teil des UNESCO-Weltkulturerbes Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin.
1806 wurde das preußisch-sächsische Heer bei Jena und Auerstedt durch napoleonische Truppen vernichtend geschlagen. Das durch Napoleon besiegte Preußen musste 1812 in ein Zwangsbündnis mit Frankreich gegen Russland einwilligen". ........... weiterlesen (Wikipedia)

 
 
 
 
 
 
 
Museum, Cafe und Förderverein

Von Alexandrowka fuhr ich am Ufer entlang Richtung Glienicker Brücke, wo ich das mir schon aus früherer Zeit bekannte Event-Lokal "Garage du Pont" wiederentdeckte.
Es war zu einer Hochzeit eingedeckt.
Der Wirt erzählte mir, am Luisenplatz sei ein Winzerfest, und so schloß ich mein Fahrrad ab und fuhr mit der Straßenbahn zum Luisenplatz und anschließend zurück.
  Das Brandenburger Tor Potsdam Winzerfesr auf dem Luisenplatz


     
     
   
       
  "Garage du Pont"  
     

Jetzt waren die Hochzeitsgäste eingetroffen und ich fuhr über die Glienicker Brücke zur Schiffsanlegestelle Wannsee, um zum Campingplatz zu kommen.
Es war eine tolle,erlebnisreiche Tour.

     

Sonntag, 03.05.2026

Morgens Frühstück am Wohnmobil, Leider fehlte mir ein Tablett, so daß ich alles einzeln hinaustragen mußte. 
Heute stand eine Schiffahrt in Potsdam auf dem Programm

     
Nach dem Frühstück lief ich am Wannsee entlang nach Alt-Kladow, fuhr mit der S-Bahn-Fähre zum S-Bahnof Wannsee und anschlißend mit der S-Bahn nach Potsdam-Hauptbahnhof. 
In Potsdam angekommen, fuhr ich mit der Straßenbahn und dem Deutschland-Ticket 2 Stationen zur Langen Brücke, Potsdamer Hafen, Anlegestelle der verschiedenen Ausflugsdampfer.

 

Ich wählte für die Rundfahrt die Linie, die nach Werder fährt.

    Seilfähre Caputh
     
    Werder/Havel
   

Der dampfbetriebene Schlepper Gustav wurde 1908 von der Werft der Gebr. Wiemann in Brandenburg an der Havel gebaut. Nach Umbauten 1976 und einem vollständigen Wiederaufbau 2000/2001 diente er der Weißen Flotte Potsdam als Ausflugsschiff. Nach pandemiebedingter und personaltechnischer Zwangspause übernahm Anfang 2025 die Dampfschiff Gustav 1908 GmbH das Schiff und brachte es mit neuer Besatzung zum Saisonbeginn wieder in Fahrt.
Der Dampfschlepper wurde von der Hamburger Reederei Schmeil & Friedrich
[ in Auftrag gegeben und 1908 als Auguste mit einer Länge von 26,50 m, einer Breite von 5,10 m und einem Tiefgang von 1,10 m in Betrieb genommen. Die Dampferzeugung erfolgte in einem Zylinderkessel mit zwei Flammrohren. Die Dreifachexpansionsmaschine hat eine Nennleistung von 250 PS.
Die Auguste wurde vom Reeder Gustav Thiele aus Lehnin in Brandenburg als Nachfolger für seinen kleineren Schlepper Gustav gekauft und in Gustav umbenannt. Im Jahr 1976 ließ Thiele den Dampfer mittschiffs verlängern
[3], um zwischen dem Maschinen- und Kesselraum zusätzliche Kohlebunker unterbringen zu können. Damit verdoppelte sich die Reichweite ohne Nachbunkern, und das Schiff war nun 32 Meter lang sowie 6 Meter breit. ...... weiterlesen  (Wikipedia)

Nach Ende der Schiffstour traf ich mich mit Sylvia Jetschke und ihrer Freundin in einem Restaurant am Luisenplatz und wanderten durch den Schloßpark.

"Das Schloss Sanssouci (von französisch sans souci ‚ohne Sorge‘) ist eine ehemalige Sommerresidenz der Könige von Preußen im Park Sanssouci in Potsdam. Die Einflügelanlage wurde 1745 bis 1747 durch Friedrich den Großen von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff im Rokokostil erbaut. Hervorzuheben sind das Konzertzimmer, die Schlossbibliothek und der Marmorsaal. Als Teil der Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin wurde das „preußische Versailles“ 1990 in die UNESCO-Welterbeliste eingeschrieben.
Die berühmte Gartenansicht von Sanssouci entstand nach der Entscheidung Friedrichs des Großen, am Südhang des Bornstedter Höhenzugs einen 
terrassierten Weinberg anzulegen. Vormals standen auf der Anhöhe Eichen. Zu Zeiten des „Soldatenkönigs“ Friedrich Wilhelm I. wurden die Bäume gefällt und beim Ausbau der Stadt Potsdam für die Befestigung des sumpfigen Bodens verwendet. Nachdem Friedrich Wilhelm I. 1714 den bisherigen Lustgarten am Potsdamer Stadtschloss zu einem Exerzierplatz hatte umbauen lassen, ließ er als Ersatz 1715 nordwestlich des Brandenburger Tors, auf einem Gelände, das bisher von Potsdamer Bürgern als Gartenfläche genutzt worden war, den Marlygarten als Lust- und Küchengarten anlegen und mit einem Lusthaus aus Fachwerk versehen. In diesem Zusammenhang wurden am Abhang des ansonsten kahlen Bornstedter Mühlenbergs bereits erste Weinpflanzungen gesetzt.
[2] In diesem Zustand kannte Friedrich II. aus seiner Kronprinzenzeit das Areal."
..... weiterlesen  (Wikipedia)

  Schloßpark Sanssouci  
  Chinesisches Haus  
     
Nach dem Spaziergang durch den Park fuhr ich mit dem Linienbus zum Potsdamer Hauptbahnhof und nach Wannsee, um von dort mit der Fähre nach Alt-Klaow überzusetzen und kam am Campingplatz an.

Am Montag, 04.05.2026, nachmittags fuhr ich mit dem Deutschlandticket, dem Linienbus und derRingbahn zum S-Bahnhof Wedding, um auf alten Spuren der 50er und 60er Jahre zu wandeln.
Angefahngen habe ich mit der Sprengelstraße,wo meine Eltern von 1957 bis 1963 ein Lebensmittelgeschäfr hatten, und ich beim Bedienen der Kundschaft und abends Säubern der Milchpumpe fleißig mitgeholfen habe. Die Pizzeria war unser Lieblingsrestaurant in der Ostender Straße, unsere Winterwohnung.

 
 
Der Laden, jetzt Physiotherpie 
 
 
 
 
Der Laden, rechts ab Entwässerungsrohr  Meine Schule, Ranke-Gymnasium   Unsere Sommerresidenz
     
Den Angestellten in der Physiotherapie habe ich mich vorgestellt und erzählt, wie das Geschäft früher ausgeschaut hat. Der jungen Dame, Flötistin mit Auftritten auf Kreuzfahrtschiffen, habe ich die Bilder unserer Laube gezeigt. In der Laube wohnten damals (Nachwirkungen des Krieges bedingt) meine Mutter, mein Vater, Onkel Hans, der Langhaar-Dackel Purzel, zwei Hühner und zeitweise Karnickel.
Auf dem Grundstück befand sich auch ein Plumps-Klo.  
  
       
 Der Weg zu den Laubenpiepern (Bewohner)    Bertold   Onkel Hans, ich, Oma Werth *1868, meine Eltern  Die Grüne Lunge Berlins 

Nach diesem Besuch lief ich noch zum Friedhof Seestraße, meiner späteren Residenz.

     
    Der Friedhof lebt, großer Fuchsbau  auf jeder Seite 2 Vrstorbene 
Vom Ausflug auf dem Wedding in die Vergangenheit und die Zukunft fuhr ich nach Gatow zurück.


Dienstag 05.05.2026
Ich habe im Urlaub begonnen, "Wanderungen in der Mark Brandenburg, 4. Teil, Schösser" zu lesen und bin dann in Fontanes Beschreibungen auf das Schloß Königs-Wusterhausen gestoßen.
So fuhr ixh  mit dem  x34 vom Campingplatz zur S-Bahnstation Messe-Nord, mit dem Ring bis Südkreuz und von dort nach Königs-Wusterhausen, Fahrzeit 1 Stunde, 17 Minuten.

Vom Bahnhof Königs-Wusterhausen waren es an der Gerichtsstrasse entlang wren es 10 Minuten, und ich kam durch den Schloßpark zum Schloß. Um das Schloß herum ist der ehemalige Wasergraben andeutungsweise zu erkennen.


  
Ich entschloß mch, an der Schloßführung teilzunehmen, siehe mein "Schloß Königs-Wusterhausen".

Während der Zeit der Weimarer Republik war hier eine Zeit lang ein Museum untergebracht und während des Zweiten Weltkrieges wurde es als Lazarett genutzt. Zur Zeit der Deutschen Demokratischen Republik war es Sitz der Kreisverwaltung des Kreises Königs Wusterhausen.
Ab 1991 fanden umfangreiche Restaurierungsarbeiten statt; am 30. September 2000 wurden Schloss und Garten wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Heute befindet sich dort erneut ein Zentrum der Kultur. Das Schloss dient wieder als Museum. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg ist Eigentümerin des Schlosses und des Schlossgartens. ..... Wikipedia

So enthält das Schloß lediglich ein paar Orignalstücke des einstien Mobiliars, aber 40 ziemlich gleichaussehende Gemälde, die der Soldatenkönig zwischen 1735 und 1739  eigenhändig malte.

 

 


Nach dem Mittagessen ging ich zum S-Bahnhof Königs-Wusterhausen zurück, wo ich ein paar historische S-Bahnwagen an einem Depot entdeckte.
Leider konnte ich im Internet nicht herausfinden, wer sich um die Fahrzeuge kümmert.

     
 
Vom Kopfbahnhof Königs-Wusterhausen fuhr ich mit der S 46 nach Grünau, umsteigen, mit der S-Bahn nach Adlershof und mit dem Bus 162 zum Schloßplatz Köpenick.
In das Schloß kam ich wegen des Montags leider nicht hinein, aber ich hebe es mir auf, https://www.smb.museum/museen-einrichtungen/schloss-koepenick/home/

Henriette Marie, geborne Prinzessin von Brandenburg-Schwedt, hatte sich mit vierzehn Jahren bereits an den Herzog von Württemberg-Teck vermählt und war mit neunundzwanzig Jahren Witwe geworden. Als solche lebte sie zunächst in Berlin und erschien während der letzten Regierungsjahre Friedrich Wilhelm I. bei allen Hoffesten.  Auch nochunter dem großen Könige.
So gingen die Dinge bis 1749, um welche Zeit ihr das Schloß Köpenick als Witwensitz angewiesen wurde. Es hieß damals "sie sei verbannt", auch scheint sie von jenem Zeitpunkt ab am Berliner Hofe nicht länger erschienen zu sein."

Aus: Theodor Fontane, Wanderungen durch die Mark Brandnburg, Spreeland fünf Schlösser Seite 102
 
Schlagzeilen machte Köpenick im Jahre 1916 duch den Hauptmann von Köpenick.

Friedrich Wilhelm Voigt (* 13. Februar 1849 in Tilsit; † 3. Januar 1922 in Luxemburg) war ein aus Ostpreußen stammender Schuhmacher. Er wurde als Hochstapler unter dem Namen Hauptmann von Köpenick bekannt durch seine spektakuläre Besetzung des Rathauses der Stadt Cöpenick[1] bei Berlin, in das er am 16. Oktober 1906 als Hauptmann verkleidet mit einem Trupp gutgläubiger Soldaten eindrang, den Bürgermeister verhaftete und die Stadtkasse raubte.
Dieses Ereignis, das auf großes öffentliches Interesse stieß und als die Köpenickiade in die deutsche Sprache einging, wurde häufig künstlerisch verarbeitet.
Besonders bekannt ist 
Carl Zuckmayers Theaterstück 
Der Hauptmann von Köpenick
. ..... weiterlesen (Wikipedia) 
Theater, Literatur, Film und Musik

Youtube: Hauptmann von Köpenick mit Heinz Rühmann

   
    Köpenick - Markt    

So machte ich mit einem ebenfalls enttäuschtem Pärchen einen Rundgang durch den Park und kehrte anschließend in ein Cafe ein. 
Von hier ging ich zur Haltestelle Wendenschloßstraße, fuhr mit dem Bus 165 zum Treptower Park ab dort mit der S-Bahn bis Messe-Nord und mit dem Bus nach Gatow zurück,
Fahrzeit ca. 2 Stunden. Es war wieder ein erlebnisreicher Tag mit vielen Eindrücken
Abends habe ich im Restaurant am Campingplatz gegessen.

Mittwoch, 06.05.2026
Irgendwann bin ich durch meine Recherchen zu "Radtouren der Erinnerung" auf die Dokumentation "Zwangsarbeit" gestoßen.
Ich machte mich auf den Weg und bin erst in Lankwitz statt Oberschöneweide (10,8 m entfernt) gelandet. Es gibt nämlch 2 Britzer Straßen in Belin.
Also wieder n den Linienbus und ab durch die Mitte.
Der Besuch in diesem Dokumentationszentrum war sehr interessant.

 

Am Nachmittag erfüllte ich mir einen weiteren Jugendtraum, mit der Straßenbahn 60 von Friedrichshagen nach Rüdersdorf zu fahren.

"Die Straßenbahn Schöneiche bei Berlin ist eine Überlandstraßenbahn in und östlich von Berlin. Ihre einzige Strecke ist 14,1 Kilometer lang und hat im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) die Liniennummer 88 erhalten. Sie führt vom S-Bahnhof Berlin-Friedrichshagen über Schöneiche bei Berlin nach Rüdersdorf bei Berlin. Betreiber ist seit dem 1. Januar 1991 die Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn GmbH, abgekürzt SRS, die dem VBB angehört. Seit Januar 2020 betreibt diese auch die benachbarte Straßenbahn Woltersdorf. Die Schöneicher Straßenbahn ist die einzige verbliebene meterspurige Straßenbahn im Berliner Raum". ....... weiterlesen  (Wikipedia)


    
Fahrplan: https://www.srs-tram.de/

Von Rüdersdorf, Marktplatz, fuhr ich mit dem Bus Linie 416 zum S-Bahnhof Erkner, weiter mit der S 3 bis Heerstraße und mit dem x34 Gatow,Campingplatz (Fahrzeit ca 2 Stunden).


Donnerstag, 07.05.2026, Abreise von Gatow
Von Gatow fuhr ich morgens über Kladow,Groß-Glinicke, Neu-Fahrland, auf der B1 nach Potsdam, Werder, Glindow, und Kanin zum Kloster Lehnin, 53 km.

 

Das Kloster Lehnin (lat. Leninum; Leniniense Monasterium u. ä.) ist eine ehemalige Zisterzienserabtei im Ort Lehnin. Die Gemeinde Kloster Lehnin südwestlich von Potsdam ist nach dem Kloster benannt. Im Jahr 1180 gegründet und im Zuge der Reformation 1542 säkularisiert, beherbergt es seit 1911 das Luise-Henrietten-Stift. Das Kloster liegt im Zentrum der Hochfläche Zauche in wald- und wasserreicher Umgebung rund 700 Meter vom Klostersee entfernt.
Die Abtei spielte im 
Hochmittelalter eine wichtige Rolle beim Landesausbau der jungen Mark Brandenburg unter deren ersten Markgrafen aus dem Haus der Askanier. Neben seiner historischen kommt dem Kloster auch eine große kulturelle Bedeutung zu: Seine Kirche zählt zu den wichtigsten romanisch-gotischen Backsteinbauten in Brandenburg. Deren Rekonstruktion in den Jahren 1871–1877 gilt als frühe Glanzleistung der modernen Denkmalpflege.
Das heutige Lehniner Stift sieht sich mit seinen pflegerischen, medizinischen und ausbildenden diakonischen Einrichtungen in der klösterlichen Tradition und versteht sich als Schaufenster der Evangelischen Kirche.
Die Gründung des Klosters Lehnin erfolgte durch den zweiten brandenburgischen Markgrafen Otto I. (1125–1184) im Jahr 1180 aus wirtschaftlichen, machtpolitischen und religiösen Erwägungen. 23 Jahre zuvor, im Jahr 1157, hatte der erste Markgraf Albrecht der Bär († 1170) den Slawenfürsten Jaxa von Köpenick entscheidend besiegt und die Mark aus der Taufe gehoben. Die Deutschen hatten die im Teltow, im Havelland und in der Zauche ansässigen Slawenstämme in den Jahrhunderten zuvor schon mehrfach geschlagen, konnten die Gebiete jedoch nie halten und ließen sich immer wieder zurückdrängen. Daher war den Askaniern Albrecht dem Bären und seinem Sohn Otto I. bewusst, dass mit dem Sieg von 1157 das Land keinesfalls gewonnen war. .... weiterlesen  (Wikipedia)

   
     
     
Ehemaliger Kornspeicher Apsis mit Altar Das Amtshaus, unten Restaurant, oben Museum

 
Das Königshaus, früher ein Hospital      
   
Hier geht es zur Infobroschüre des Klosters

Website des Klosters:
 https://klosterland.de/kloster/lehnin/
   

Über Wusterwitz, Genthin und Jerichow, kurzer Aufenthalt, kam ich zunächst nach Stendal.

Im Norden Sachsen-Anhalts, in der beginnenden norddeutschen Tiefebene liegt die Hansestadt Stendal, Wirtschafts-, Kultur- und Verwaltungszentrum der Altmark mit seinen gegenwärtig etwa 42.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Die Stadt im Herzen der Altmark wird durch 18 Ortsteile aus dem näheren Umfeld ergänzt. Im wirtschaftlichen Aufschwung nach der Wende knüpft Stendal an alte Handels- und Gewerbetraditionen an. Schon 1160 erhielt Stendal Markt- und Stadtrechte und entwickelte sich im 15. Jahrhundert zu einer blühenden Hansestadt. In dieser Zeit entstanden die charakteristischen Backsteinbauten Dom, Marien-, Jacobi- und Petrikirche, Annen- und Katharinenkirche, das Rathaus sowie das Tangermünder- und das Uenglinger Tor. Dieses ist, nach dem Lübecker Holstentor, wohl das architektonisch reizvollste Stadttor der norddeutschen Backsteingotik.
Die gut erhaltene Bausubstanz der fast 100 ha umfassenden Altstadt ist zugleich architektonisches Erbe und Kapital der Hansestadt. Mit der behutsamen Sanierung der mittelalterlichen Profan- und Sakralbauten knüpft die Hansestadt Stendal, unterstützt durch Städtebaufördermittel, an seine historischen Bezüge an............ weiterlesen

Der „Dom“ St. Nikolaus in der Altstadt von Stendal ist eine spätgotische Backsteinkirche mit romanischen Anfängen und frühgotischen Westtürmen. Er ist vor allem für seinen großen Bestand an spätmittelalterlicher Glasmalerei bekannt.
1188 gründeten Markgraf 
Otto II. aus dem Geschlecht der Askanier und sein Bruder Heinrich von Gardelegen, Söhne des Askaniers Otto I., in Stendal ein Kollegiatstift. Anstatt eines hier zunächst geplanten Bistums stifteten sie ein Stift unter dem Patrozinium des 
Heiligen Nikolaus
. ......  weiterlesen

   
           
         
 Das Landgericht  romanische Anfänge  Infotafel am Dom


Von Stendal fuhr ich weiter nach Tangermünde, wo ich auch gleich einen Stellplatz für mein Wohnmobil fand., 12 km


 
Mein Stellplatz in Tangermünde 
 
Nach der Ankunft auf dem Stellplatz machte ich mit meinen netten Nachbarn bekannt und bekam den Hinweis auf die Schafherde mit 800 Tieren. Ein fantastischer Anblick,besonders auch die Jungen.


 
     
 
Anschließemnd ging ich zum Abendessen in die urige Gaststätte "Zum Neustädter Platz, einem Traditionshaus seit 1927, was allerdings bei den Tangermündern nicht als alt angesehn wird.
Aber immerhin hat sich die Gaststätte ein Jahrhunder lang trotz aller Unbillen halten können.

   
  "Zum NeustädterPlatz"    Die Tanger fließt hier in die Elbe  
       
 
Am Abend machte ich noch einen Spaziergang durch den Ort.

Die Burg Tangermünde wurde erstmals vom Chronisten Bischof Thietmar von Merseburg im Jahre 1009 als „civitate Tongeremuthi“ erwähnt, da dort der Tanger (Tongera) in die Elbe mündet. Die erste urkundliche Erwähnung der Stadt datiert aus dem Jahr 1275. Die Lage auf einer felsigen Endmoräne hoch über der Elbe machte die Stadt zum Erhebungsplatz der Elbzölle und später zur markgräflichen Residenz.
Im 14. Jahrhundert war Tangermünde von 1373 bis 1378 der Zweitsitz von Kaiser 
Karl IV., der 1373 seinen 12-jährigen Sohn Wenzel zum brandenburgischen Kurfürsten ernannt hatte. Unter ihm sollte die Stadt zur Hauptstadt der mittleren Provinzen aufsteigen, wozu der Kaiser die Burg Tangermünde als Residenz ausbauen ließ. Nach dem Tod Kaiser Karls IV. kam es zu einer unruhigen Entwicklung in der Mark, bis die Hohenzollern 1415 von König Sigismund als Kurfürsten mit der Mark belehnt wurden und zunächst in Tangermünde residierten.
Die Blütezeit der 
Hansestadt war das 15. Jahrhundert, in dem die Stadttore und das Rathaus im Stil der norddeutschen Backsteingotik entstanden. Die St.-Stephans-Kirche wurde in dieser Zeit zur gotischen Hallenkirche ausgebaut. Die Gunst des Kurfürsten Johann Cicero von Brandenburg verlor die Stadt nach der Rebellion von 1488, als sich die Bürger gegen die Biersteuer auflehnten. Die Residenz wurde in der Folge endgültig nach Cölln verlegt, wo seit 1442 das Berliner Schloss erbaut worden war..... weiterlesen (Wikipedia)      
Sehenswürdigkeiten

 

Vom unglaublichen Aufbauwillen einer jungen Frau, Melanie Busse (IHK Magdeburg).
 

Bis zur Deutschen Wiedervereinigung war im ehemaligen Schloss („Amt I“) ein Kinderkrankenhaus, die „Alte Kanzlei“ stand leer. „Amt II“ waren Mietshäuser, der Denkmalsplatz war immer eine Parkanlage. Nach der Wende setzten Leerstand und Zerfall der Bausubstanz im Amt I zu. Die Mietshäuser waren weiterhin bewohnt, aber in sehr desolatem Zustand, die Gartenanlagen verwilderten.
Amt I wurde 1999 verkauft, die neue Eigentümerin baute es um in ein Hotel mit Festsaal und Gartenanlage, Amt II wurde 2005 dazugekauft und gehört mit der neuen, öffentlichen Wellnessanlage „Kaisertherme“ ebenfalls zum Hotelbetrieb, wie eine große Liegewiese am Kapitelturm und die Gartenanlage.
Die Alte Kanzlei gehört der Stadt Tangermünde und wird vom Hotel für diverse Veranstaltungen genutzt („Schlosshotel Tangermünde“). Der Burghof dient als Hotelterrasse. Das Haus „Königin Luise“ in der Schlossfreiheit wurde 2009 zum Hotel dazugekauft und zu einem Tagungs- und Veranstaltungszentrum mit Festsaal umgebaut.

Von der mittelalterlichen Burganlage sind das Burgtor, die Alte Kanzlei, der runde Bergfried („Gefängnisturm“), ein Wohnturm („Kapitelturm“), der Burggraben sowie die Ringmauern um Vor- und Hauptburg erhalten. Das ehemalige Amtshaus steht wahrscheinlich auf den Grundmauern des ehemaligen Palas.Der 50 Meter hohe Kapitelturm ist nach umfangreichen Sanierungsarbeiten seit Mai 2003 im Rahmen von Führungen als Aussichtsturm zugänglich. Quelle: Wikipedia

 
   
 
   
    Karl IV.  

Am 08.05.2026 unternahm ich von Tangermünde aus eine Radtour entlang der Elbe stromaufwärts zur Elbfähre bei Grieben, die Orte Klietznick, und Jerichow und nach Tangermünde zurück, 56 km.

 

     
Am Elbdamm entlang kam ich zu dem kleinen Ort Buch und fuhr bei Grieben auf die Autofähre, um anschließend elbabwärts nach Farchland zu gelangen. Auf der Fähre lernte ich einen netten jungen Mann kennen, der mir eine Einkehr am Biobauernhof "Der Ferchländer" empfahl.
 
   
     
Das Dorf Ferchland liegt am Ostufer der Elbe. Während das Ferchlander Steilufer der Elbe am Galgenberg eine Höhe von 61,8 Metern über dem Meeresspiegel erreicht,[2] fällt das Gelände in Richtung Osten bis zum Nachbarort Nielebock auf 35 Meter ab. Ein schmaler Streifen landwirtschaftlicher Flächen wird nördlich und südlich von Waldflächen gesäumt. Die Erhebung des Galgenberges setzt sich im Süden als Derbenscher Berg fort.
Archäologische Funden zufolge lebten bereits vor 4600 Jahren in der 
Steinzeit Menschen im Raum des heutigen Ferchlands. Archäologen fanden auch Überreste slawischer und germanischer Niederlassungen. Slawischen wie germanischen Ursprung schreiben Sprachwissenschaftler auch dem Ortsnamen zu, so soll die erste Silbe vom slawischen „vruchu“ – Gipfel abgeleitet sein, während „land“ eindeutig dem deutschen Sprachraum zuzuordnen ist............. weiterlesen  (Wikipedia)


Kirche in Ferchland
Von Ferchland ging es per Rad naach Norden Richtung Klietznick zu einer Radler-Raststätte.


Dammbruch bei Fischbeck am 10.06.2013
Das Hochwasser der Elbe steigt auf immer neue Rekorde. Ein Deichbruch im Havelland verschärft seit Montagfrüh die Lage. Durch die Sperrung einer Elbbrücke der Bahn nahe Stendal kommt es im ICE-Verkehr auf zwei Hauptrassen zu Zugausfällen und stundenlangen Verspätungen. ..... weiterlesen

Die Deichbruchstelle wurde mit drei
Schuten, welche vor Ort mit Sprengstoff versenkt wurden, geschlossen.

   
    
   
Von diesem Erinnerungsort "Fischbecker Deichbruch" mit radlerfreundlichen Tischen und Bänken genoß ich die sehr schöne Weitsicht auf das gegenüberliegende Ufer mit den Türmen von Jericheo.



 
So langsam kam ich dem Ort und dem Kloter Jerichow näher, die ich in den letzten Jahren ein paar Mal besuchte.

Die Stadt Jerichow liegt an einem alten Elbarm zwischen Stendal und Genthin. Durch das Stadtgebiet zieht der Elbe-Havel-Kanal.
Die Stadt erstreckt sich von der Kernstadt nach Osten entlang der Nordgrenze des Landkreises Jerichower Land bis zur Landesgrenze nach Brandenburg und von dort in einem Streifen weiter nach Süden. Die südlichen Gebiete liegen teilweise auf der eiszeitlich gebildeten Hochfläche der Karower Platte, teilweise im Niederungsgebiet Fiener Bruch. Höchster Punkt ist der Westhang des in Brandenburg liegenden Gollwitzer Berges. Einziges natürliches Fließgewässer der Karower Platte ist der Steinbach. Er fließt der Havel über den Karower Landgraben und den Fiener Hauptvorfluter dem Elbe-Havel-Kanal zu. ....... weiterlesen

        Storchenkalender
 
 







Das 
Kloster Jerichow mit seiner Stiftskirche St. Marien und St. Nikolaus ist eine romanische, auf ein ehemaliges Prämonstratenser-Chorherrenstift zurückgehende Klosteranlage in der Stadt Jerichow im Osten des Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Die Anlage ist als Baudenkmal ausgewiesen und eine der Stationen an der Straße der Romanik. ..... weiterlesen (Wikipedia)

 
 
   
Innenhof Schlafzimmer Der Vorratskeller

Was ich noch zeigen wollte:

         

Nach diesem Rundgang und einem sehr kurzem aber schönen Gespräch mit dem Museumsdirektor Dr. Rüdiger von Schnurbein (die Verwandtschaftr wohnte im Hurlacher Schloß in Hurach) nahm ich mein Rad,mußte eine Umleitung wwegen Bauarbeiten fahren, kam über die Elbbrücke und wieder nach Tangermünde zurück.

Für den Abend bekam ich vin Andrea einen sehr schönen Hinweis auf eine urige Gaststätte, die wir dann gemeinsam besuchten. Das Besondere ist die Einrichtung der Gaststätte "Exempel".

     
Weder Audi noch Mercedes, Barkas (DDR) B 1000 Eins der vielen Fachwerkhäuser Gedenken     Erinnern     Stolpersteine              


Am 09.05.2026 verließ ich das geliebte Tangermünde und fuhr nach Schönhausen, 11 km
Das Schloss Schönhausen, auch Schönhausen I genannt, befindet sich in Schönhausen (Elbe) in der Altmark. Besondere Bekanntheit erlangte es als Geburtshaus von Otto von Bismarck. Das Schloss liegt im Nordwesten des Ortes.
Die Historie der Besitzungen in Schönhausen waren zunächst in deren Eigenschaft als bischöfliches Tafelgut zum Domkapitel Havelberg gefestigt. Es folgte die Entstehung von Gütern namens dem (v.) Möllenbeck`schen Hofe, in der Entstehung aus bäuerlichen Grundbesitz zu einem Lehengut; und der (v.) Bardeleben`sche Hof. Beide vorgenannten Adelsfamilien wohnten teils in Schönhausen. Gut Schönhausen (Schönhausen I) ist dann später eng mit der Familie von Bismarck verbunden. Den Hof Bardeleben, zum Rittergut bestimmt, übernahmen sie am 7. Dezember 1562, der Hof Möllenbeck kam am 1. März 1563 zum nun neuen Rittergut Schönhausen hinzu. Bereits vor der Entstehung der Reste des heutigen Herrenhauses war Friedrich von Bismarck († 1589), genannt der Permutator, verheiratet mit Anna Sophie von Wenckstern-Lenzerwisch,
[1] als ein Vertreter seines Adelsgeschlechts vor Ort, als Herr auf Schönhausen, Crevese und später noch in Briest. Ihm folgte Ludolf IV. von Bismarck (1541–1590), seine Ehefrau wurde Sophie von Alvensleben-Isernschnibbe. ....... weiterlesen  (Wikipedia)
 
 
Abschied Tangermünde Bismarck-Museum Schönhausen Restauration Kulturhaus Schönhausen
       
       


Die Familie von Bismarck gehört zu den bekanntesten altmärkischen Adelsfamilien, deren Namen ihr Sohn später ins Buch der Weltgeschichte eintrug. Otto von Bismarck: Die einen verehren den Einiger des Reiches, andere hassen den Kriegstreiber und Reaktionär.Nach der unfreiwilligen Aufgabe von Burgstall wurde Schönhausen der neue Stammsitz der Bismarcks.
Dort waren sie von 1562 bis 1945 zu Hause. Fast dreieinhalb Jahrhunderte Familiengeschichte boten genug Material, um 1891 das Bismarck-Museum im Herrenhaus von Gut Schönhausen II zu eröffnen. Das Museum wurde jedoch drei Jahre nach Ende des zweiten Weltkriegs geschlossen. 1958: In einer Nacht- und Nebelaktion wurde das bismarcksche Herrenhaus aus dem Jahre 1700, in dem der Reichskanzler das Licht der Welt erblickte, gesprengt. Der vermeintliche Ort des preußischen Militarismus sollte damit vom Erdboden getilgt werden.
Erhalten geblieben sind der Park und ein Nebengebäude, das heute das wiedereröffnete Bismarck-Museum beherbergt. Die bewegte Geschichte derer von Bismarck lässt sich mit der Pedale auf dem Altmarkrundkurs erkunden. „Von Schönhausen aus geht es entlang der Elbe zur nächsten Station. Auch das 1000-jährige Tangermünde ist mit Bismarck verbunden. Seine Bürger konfrontierten den Junker in Schönhausen erstmalig mit revolutionärem Geist“, sagt Hodum vom Rundkurs.  Quelle: AZ-online.de

 
Der Schloßpark mit altem Baumbestand
   
       
Der 1958 abgebrochene Teil des Schlosses Das paßt doch zusammen    
       

Die evangelische Kirche St. Marien und Willebrord in Schönhausen (Elbe) ist eine frühe Backsteinkirche im romanischen Stil in der Verbandsgemeinde Elbe-Havel-Land in der Altmark in Sachsen-Anhalt. Sie gehört zur Kirchengemeinde Schönhausen im Pfarrbereich Schönhausen der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland und ist eine Station der Straße der Romanik. Die Dorfkirche war im Jahr 1815 Taufkirche Otto von Bismarcks.
Das Gebäude ist ein bedeutender romanischer Backsteinbau in der Nachfolge der Kirche des Klosters Jerichow und gehört zu den frühesten mittelalterlichen Backsteinbauwerken in Mitteldeutschland. Sie wurde urkundlich im Jahr 1212 geweiht und ist damit sicher datiert. Die Kirche ist eine sechsjochige Basilika ohne Querhaus, mit Chorquadrat und halbkreisförmiger Apsis sowie einem ungewöhnlich mächtigen querrechteckigen Westbau. Sie ist der Gottesmutter Maria und dem heiligen Willibrord geweiht. Der Dachstuhl wurde dendrochronologisch (d) auf 1484/85 datiert.
Das Backsteinmauerwerk mit 
Lisenengliederung ist bemerkenswert sorgfältig ausgeführt und mit Kreuzbogen-, Rauten- und Zahnschnittfriesen verziert.
Am Westbau sind auch 
Rundbogenfriese zu finden............ weiterlesen (Wikipedia)

       
    Die Fußstellung in den romanischen Kirchen ich krabbelte zur Orgel hiauf
   

Von Schönhausen fuhr ich nach Havelberg. 29 km

Havelberg ist eine historische Hansestadt in Sachsen-Anhalt, malerisch auf einer Insel in der Havel gelegen. Die Stadt blickt auf eine lange Geschichte zurück, beginnend mit slawischen Siedlungen und der Gründung eines Bistums im 10. Jahrhundert. Besonders sehenswert ist der beeindruckende Havelberger Dom mit seinem romanischen Baustil. Havelberg bietet zudem eine reizvolle Landschaft mit der Havel und ihren Ufern, die zum Verweilen und Erkunden einladen. Die Stadt war einst ein bedeutender Handelsplatz und ist heute ein staatlich anerkannter Erholungsort. .... Quelle

Rathaus in Havelberg
 
     
     
 

Von Havelberg trieb es mcih wieder zum Übernachten auf den Parkplatz meiner Verwandtschaft in Merseburg, 208km und am nächsten Tag nach Landsberg zurück, 434 km.
Damit war fand der Urlaub ein Ende

Touristik-Institut Landsberg am Lech
Bertold Jetschke
www.touristik-i.de