Campingplatz Blumberg/Schwarzwald

2026 Urlaub 3
20.05. - 31.05.2026

Seit ich auf einer der vielen besuchten Touristikmessen in Stuttgart (CMT) zum ersten Mal den Messestand der "Sauschwänzlebahn" in Blumberg gesehn hatte, ließ mich der Gedanke, diese einmal kennenzulernen nicht mehr los. Der Dame am Stand, die mit viel Inbrunst diese Sehenswürdigkeit anpries, versprach ich, irgendwann mir diese Bahn anzuschauen.
So machte ich mich am Mittwoch, 20.05. auf den Weg von Landsberg am Lech auf der A 96 nach Memmingen, dann auf der A 7 nordwärts und bei der nächsten Ausfahrt auf die B 312 nach Ochsenhausen
(Öchslebahn), Riedingen, Meßkirch,Donaueschingen und nach Blumberg, eine sehr anspruchsvolle Strecke, die kein Ende zu nehmen schien, 215 km, 3Stunden.

Am späten Nachmittag fuhr ich auf den Campingplatz - wenig Schatten, aber sehr geute Einkaufsmöglichkeiten am Ortsrand - keine sanitären Einrichtungen,
Entsorgung etwas einfach.
Mit dem Fahrrad fuhr ich zur Tourist-Information und hatte Glück, daß noch jemand die frühere Kollegin Edith Lang kante und mir das Wohnhaus zeigen konnte.
Als ichklingelte lud mich ihr Ehemann ind Wohnzimmer, und bei angenehmer Unterhaltung warteten wir gemeinsam auf Edith, die mich bei ihrem Eintreffen sofort erkannte.
Anschließend fuhr ich wieder mit dem Fahrrad zum Bahnhof der Museumsbahn, kaufte mir eine Fahrkarte hin und zurück für 39,00 € und schaute mir die Bahnhofsanlage an.
 
 
   
   
       
Die Sauschwänzlebahn (offiziell Wutachtalbahn) ist eine 61,7 km lange Museumseisenbahn im Naturpark Südschwarzwald. Sie verbindet Lauchringen mit Hintschingen. Der kurvenreiche Mittelabschnitt mit dem Kreiskehrtunnel Stockhalde—dem einzigen Kehrtunnel dieser Art in Deutschland—gab ihr den berühmten Spitznamen.
Die Strecke hat eine bewegte Geschichte:

Ursprung:

Erbaut ab 1887, diente sie ursprünglich als strategische Bahn im Falle eines Krieges gegen Frankreich, um Truppentransporte rein auf deutschem Boden
 zu halten.

Technisches Denkmal: Die landschaftlich reizvolle Trasse überwindet auf ca. 25 Kilometern zwischen Blumberg und Weizen rund 231 Höhenmeter und passiert
 sechs  Tunnel und vier Viadukte.

Museumsbahn: Der reguläre Personenverkehr wurde 1976 eingestellt; seit 1977 verkehrt dort die beliebte Museumsbahn, die heute Dampfloks und
 historische Waggons nutzt. (Wikipedia)
Offizielle Seite
hier

Als ich nach dem Fahrkartenkauf zu meinem Rad kam, war der Hinterreifen platt. Die letzten Tage mußte ich schon immer zwischendurch aufpumpen.
Ich suchte also einen Fahrradhändler und wurde in Donauschingen, Zweirad Hug, fündig.
Also das Fahrrad mit dem Wohnmobil nach Hüfingen bringen.
Im Mantel steckten zwei kleine, sehr spitze Metalteile, die bei der letzten Reparatur in Landsberg übersehen wurden. Leider hatte das Geschäft meine Mantelgröße nicht mehr auf Lager. Im Laden wurden nur gewaltige E-Bikes angeboten.
So wurde ich auf den nächsten Tag vertröstet ud fuhr mit dem Bus und D-Ticket nach Blumberg zurück, 15 km.

Freitag, 22.05.2026
Als ich am nächsten Tag mit dem Bus nach Hüfingen kam, war derMantel samt Schlauch noch nicht geliefert worden.
So fuhr ich mit dem Bus nach Donaueschingen, um mir Schloßpark und Dnauquelle anzuschauen.

 
     
Das Schloss Donaueschingen, auch Fürstlich Fürstenbergisches Schloss, ist ein Schloss nach französischem Vorbild im Stil des Historismus in der Stadt Donaueschingen. Es ist umgeben von einem Schlosspark, an dessen Nordwestrand sich die historische Donauquelle befindet. Das Schloss ist im Besitz des Adelsgeschlechts Fürstenberg und kann zu bestimmten Zeiten innerhalb von Führungen besichtigt sowie für Veranstaltungen angemietet werden.
Im 14. und 15. Jahrhundert bestand hier bereits ein festes Haus, das sich 1292 im Besitz eines Mitglieds der 
Herren von Blumberg befand.
[2] Bereits 1488 hatten die Fürstenberger Donaueschingen erworben und danach die Burg Entenburg aufgegeben.
Um 1556 hatte Graf 
Friedrich II. von Fürrstenberg (1496–1559) an der Stelle des heutigen Schlosses den Bau eines (wesentlich kleineren) Vorgängerbaus in Auftrag gegeben.
Dieser Bau war jedoch auf schwachen Fundamenten errichtet und blieb lange unvollendet, bis sein Sohn Heinrich den Bau vollendete und sich hier häufig aufhielt, nachdem ihm die 
Baar von seinen Brüdern zugefallen war.
[4] Sigmund von Birken bildet in seinem Werk Donaustrand eine Ansicht der Stadt mit dem Alten Schloss (um 1680) ab. ......... weiterlesen (Wikipedia)
   


     
     
   
         
Am 19. April 1818 heiratete Fürst Karl Egon in Karlsruhe
 Prinzessin Amalie von Baden (* 26. Januar 1795; † 14. September 1869), eine Tochter
des Großherzogs 
Karl Friedrich aus dessen morganatischer Ehe.[

Karl Egon war der einzige Sohn des österreichischen Generals Fürst Karl Aloys zu Fürstenberg und dessen Gemahlin Prinzessin Elisabeth von Thurn und Taxis.
Bald nach dem Tod seines Vaters (25. März 1799) verstarb im gleichen Jahr (13. Dezember 1799) auch sein Cousin Karl Gabriel, der Stammhalter der böhmischen Linie zu Pürglitz, im jugendlichen Alter von 14 Jahren. Sein Onkel Karl Joachim, der letzte männliche Nachkomme der schwäbischen, reichsfürstlichen Linie, verstarb 1804, womit Karl Egon fast alle Besitzungen des Hauses Fürstenberg erbte und vereinigte. Einzig die mährische Linie des Hauses Fürstenberg nahm weiter eine getrennte Entwicklung........  weiterlesen (Wikipedia) 

     
Schloßparkteich     Privatbereich des Hauses Fürstenberg  
     
Hauptroute Schloßpark  Der Schloßpark  Donauquelle. Die Donau mündet in Rumänien in das Schwarze Meer   
     
Bei meinem Spaziergang durch den Schloßpark fiel mir eine Dame mit einem außergewöhlnichen Dialekt auf. Es stellte sich heraus,daß Sie aus Siebenbürgen (Rumänien) stammt und nach der Wende mit Ihrem Mann nach Deutschland kam.

Ich fuhr dann mit dem Bus nach Hüfingen, nahm mein Fahrrad und fuhr überwiegend bergab nach Blumberg zum Campingplatz.


Foto: Andreas Wacker

Samstag, 23.05.2026

Um 10.10 Uhr ging die Fahrt mit der Sauschwänzlebahn ab Bahnhof Blumberg-Zollhaus.

Die Bahnstrecke Lauchringen–Hintschingen ist eine 61,7 Kilometer lange, normalspurige und durchgehend eingleisige Eisenbahnstrecke in Südwestdeutschland,
die durch den 
Naturpark Südschwarzwald führt. Sie verbindet den Bahnhof Lauchringen, vormals Oberlauchringen genannt, an der Hochrheinbahn mit der Abzweigstelle Hintschingen, wo sie in die Schwarzwaldbahn einmündet.
Weil sie im ersten Streckendrittel bis zum 
Bahnhof Weizen – welches zugleich der älteste Abschnitt ist – dem Fluss Wutach folgt, wird die Strecke auch als Wutachtalbahn bezeichnet. Dem kurvenreichen Verlauf des Mittelabschnitts und speziell dem Kreiskehrtunnel in der Stockhalde verdankt sie wiederum die Bezeichnung Sauschwänzlebahn respektive Sauschwänzlesbahn.
Der nördliche Streckenabschnitt ab dem 
Bahnhof Blumberg-Zollhaus wird nach dem Fluss Aitrach auch Aitrachtalbahn genannt. ........... weiterlesen

   
eine sehr lange Zeit geschlossene Schranke, um den Zug zusammenzustellen Das ist Schwarzwald 
   
in voller Schönheit  Rangierbetrieb 
   
25 km, 6 Viadukte und 5 Tunnels    
   
Schöner Wohnen  Eine der vielen Talbrücken 
   
Endstation Bahnhof Weizen Immer wieder die Lok als Fotomotiv
   
    
Dann ging es zurück nach Blumberg-Zollhaus                                                                    Bahnfreunde: Andreas Wacker und Vater

Videos

         

Gegen 14.00 Uhr endete die Bahnfahrt und ich traf mich mit Helene bei Kaffee und Kuchen in Zollhaus.
Anschließend machte ich eine Radtour hinauf Richtung Grimmelshofen und in Serpentinen hinunter zum Abzweig Achdorf. Nachdem ch gelesen hatte, daß die Straße von Achdorf nach Blumberg gespert sei, versuchte ich auf dem für Radler gesperrten Wanderweg doch irgendwie nach Blumberg zu gelangen.
Leider ging es am Ende des Wandrweges links eine schmale Treppe zum Stauweiher hinunter, rechts der steile Wandrweg hinauf, also beides unmöglich.
So fuhr ich den Wanderweg wieder hinunter nach Achdorf im Wutachtal. Da mir Autos und Radler von Blumberg herunterkamen, fuhr ich trotz Sperrung die Straße mit 15 % Steigung nach Blumberg hinauf. Später erfuhr ich, daß bei einer Deutschandfahrt der Rennradprofies die Leute beidseits der Straße standen, um die Qualen der Profies durch Anfeuerungsrufe zu mildern. 
"
Der Rennrad-Anstieg von Achdorf nach Blumberg (bekannt als der Gampen oder die Blumberger Mauer) ist eine knackige Steigung mit bis zu 15 % Steigung, zwei steilen Rampen und etwa 160 Höhenmetern auf kurzer Strecke. KI "

Als ich bei einer Pause vor Blumberg sah, daß meine gelbe Eurobike-Tasche nicht mehr am Fahrrad hing, hatte ich diese schon abgeschrieben, denn nochmals die Tour rückwärts zu machen, fehlte mir die Kraft. In Blumberg sah ich Edith Lang, die vom Enkaufen kam. Ich erzählte ihr mein Mißgeschick.
So fuhren wir mit ihrem Mercedes zurück nach Achdorf und den Wanderweg hinauf, bis der Weg zu schmal wurde.
Kaum ausgestiegen, kam uns eine junge Mutter mit Tochter entgegen. Ich fragte, ob sie eine gelbe Radtasche gesehen hätten. "Die liegt da oben; aber wir holen sie Ihnen".
Der Tochter gab ich 5 € Finderlohn für den "Führerschein", worauf die Mutter antwortete "das paßt gut, sie spare schon auf den Führerschein".
Dann dirigierte ich Edith mit dem Mercedes hinunter bis zu einem Wendeplatz.
So hatte ich meine Radtasche wieder.

     
     
   
     
 
  der steileWanderweg  

Sonntag, 24.05.2026

Ich wollte meine Tochter und Enkelsohn in Freiburg/Breisgau besuchen.
So fuhr ich mit dem D-Ticket und Bus von Blumberg nach Donaueschingen und mit dem Zug durch das Höllental nach Feiburg.
Am Bahnhof erwartete mci schon meine Tochter Anja.
Grüner Salat gab es zum Mittagessen in derWohnng von Anja und Quirin.
Nach interessanten Gesprächen (vorsichtig, keine gefährlichen Themen ansprechen) brachten die Beide mich wieder zum Bahnhof in Freiburg.


     
Bahnhof Hinterzarten, typisch Schwarzwald  Bundesbahn Verwaltung. kein Bahnhof auf dem Dach  Zug hat Verspätung 

Nun ging es in umgekehrter Reihenfolge zurück nach Blumberg auf den Campingplatz.

Montag, 25.05.2026

Ich durfte bei Edith und Dietmar Wasser holen, und nach langen Gesprächen fuhr ich mit dem Fahrrad wieder zum Campingplatz, um den Hymer zu entsorgen, was auch klappte.

Anschließend fuhr ich noch einmal zum Bahnhof Zolhaus, um mir in aller Ruhe das Museum am Bahnhof anzuschauen.


Auf dem Gleisstellwerk

Gegen Mittag fuhr ich nach Hülfingen (15km) auf den sehr schönen, mit sanitären Einrichtungen bestens ausgestatteten Campingplatz.
Abendessen gab es mit Helene im Gasthof in Hüfingen.

     
   
         

Die geologische Geosäule in Hüfingen zeigt den lokalen Schichtaufbau der Region mit Jura-Gesteinen und Fossilien auf dem Festplatz an der Breg. Weitere Einblicke bietet das GVV Umweltbüro Donaueschingen.


Dienstag, 26.06.2026

Vom Campingplatz Hüfingen fuhr ich nach Offenburg, Freiburg nach Haßloch in de Pfalz. um ein Grüß Gott im Ort des jahrelangen Andechser Bierfestes zu sagen.  
Nachdem ich mich mit einem Eisbecher gestärkt hatte, fuhr ich weiter nach Worms zum KZ-Osthofen, was ich für meine Dokumentation "Radtouren der Erinnerung" noch brauchte, 288 km.
 
 

Da ich dort am späten Nachmittag erschien, war der Empfang durch die Info-Dame nicht besonders freundlich.
Man müßte doch über jeden interessierten Besuher sich freuen. Dem war nicht so, um 15.30 Uhr gingen die Lichter aus.

So fuhr ich weiter nach Nierstein zum Friedhof von Hermann und Hanneliese Reis, die jedes Jahr 20 Jahre lang mit ihrem Kolpingverein bei mir eine Radtour in Deutschland gebucht hatten. Es war mir daher eine Freude, am Grab mit herrlicher Aussicht an diese Beiden zu denken, 22 km.



in Nierstein    der Höhenfriedhof 

Von Nierstein fuhr ich nach Mainz und über die Schiersteiner Brücke nach Assmannshausen, wo ich im Hotel "Zwei Mohren" immer gerne gesehen bin
(sagte Sandra, Chefin vom Hotel), 61 km. Meinen Standplatz mit Stromanschluß hatte Thorsten, Chef des Hotels "Zweoi Mohren" zugewiesen.


Mittwoch, 27.05.2026

Sandra hatte mich zum Frühstück eingeladen.
Anschließend fuhr ich mit dem D-Ticket von Aßmannshausen nach Koblenz und mit dem Anschlußzug nach Trier zur Porta Nigra, die leider wegen Restaurierung von Planen umhüllt war.

Im Bistro, mit Blick auf die Porta Nigra, freundete ich mich noch mit einer hollöändischen kleinen Reisegruppe an.Sie staunen, daß meine Vorfahren auch in holländischen Ahnenbüchern erwähnt sind.







   


Die Porta Nigra (lateinisch für „Schwarzes Tor“), früher auch Porta Martis und Römertor genannt, ist ein ab 170 n. Chr. errichtetes früheres römisches Stadttor am Porta-Nigra-Platz und Wahrzeichen der Stadt Trier. Der Name Porta Nigra stammt aus dem Mittelalter. Die Einwohner Triers bezeichnen das Tor meist nur als „Porta“. Das Tor war ursprünglich 36 Meter lang, 21,50 Meter breit und 29,30 Meter hoch.
Seit 1986 ist die Porta Nigra Teil des 
UNESCO-Welterbes in Trier. Des Weiteren ist sie ein geschütztes Kulturgut nach der Haager Konvention. Die Porta Nigra ist das besterhaltene römische Stadttor Deutschlands.
Der Bau des Stadttores als nördlicher Zugang zur Stadt Augusta Treverorum (Augustus-Stadt im Land der Treverer) begann 170 n. Chr. Die Datierung des Tores war lange umstritten und reichte vom 2. bis zum 4. Jahrhundert n. Chr.[2] Im Januar 2018 konnte der Baubeginn aufgrund einer dendrochronologischen Untersuchung von Holzresten der Stadtmauer auf das Jahr 170 n. Chr. festgeschrieben werden, da dieses Holz aus Bäumen stammte, die 169/170 gefällt worden waren. ..... weiterlesen (Wikipedia)

Von Trier fuhr ich mit dem Zug nach Koblenz und dieses Mal auf der linksrheinischen Seite nach Bingen.
Vom Bahnof Bingen zu Fuß zum Rhein ist schon ein Erlebnis. Am großen Kinderspielplatz sah ich einen alten D-Zugwagen, der als Aufenthaltsraum dient, passend  zur Eisenbahn in der Nachbarschaft.
Ein Blick zum anderen Ufer ist für mich etwas ungewöhnt,weil ich mich am Rhein immer auf der rechten Seite bewege.

     
     
Die Uferseite in Bingen sah bis vor einigen Jahren zum Fürchten aus. Eine wilde Brache mit alten, verlodderten Hafenhallen.
Nun sind fantastische Eigentumsanlagen mit "Meerblick" entstanden.

   
       
 
Zu den Inschriften:
Diese Begriffe sind die eingemeißelten Inschriften auf dem
Denkmal des 17. Reserve-Infanterie-Regiments in Bingen, das direkt am Rheinufer an die wichtigsten Kriegsschauplätze des Ersten Weltkriegs erinnert. Die wichtigsten Stationen und Inschriften des dreieckigen Obelisken aus rotem Porphyr sind:
Somme: Schauplatz der extrem blutigen Materialschlacht an der Westernfront in Frankreich (1916).
Arras: Schauplatz heftiger Stellungskämpfe an der Westfront (unter anderem die Frühjahrsschlacht 1917).
Galizien: Östlicher Kriegsschauplatz in den Karpaten/Osteuropa.
Vimy-Höhe: Bekannt durch die blutigen Kämpfe um den Höhenzug Vimy Ridge.
Laval Mulatre: Ort in Frankreich, ebenfalls Station des Regiments im Ersten Weltkrieg.

Mit der Fähre ging es nach Bingen und mit dem Zug nach Aßmanshausen zurück. Ein toller Tag dank D-Ticket, weil man vom Zug mehr sieht als aus dem Auto heraus.

 

Donnerstag, 28.05.2026

Heute mußte ich im Wohnmobil früstücken, weil das Hotel "Materialtag" hatte.

Ich überlegte nicht lange,was zu tun ist:

Ich mache eine Radtour. So fuhr ich auf dem neuen rechtsrheinischen Radweg, der für viele Millionen auf Drängen der Anliegerorte gebaut wurde und kaum benutzt wird, weil er aus Sicherheitsgründen auf weite Stecken mit stabilen Metallstreben eingezäunt ist. Es ist der teuerste Radweg Deutschlands.

So fuhr ich bis Lorch, nahm die Fähre nach Niederheimbach und begann mit derRadour, die nach ein paar Metern schon endete, weil ein kleiner, interessanter Kiosk speziell für Radler am Wege stand. Hier konnte ich das Leben auf dem Rhein mit großem Interesse bewundern.   

Fähre Lorch - Nieerheimbach Fähre Niederheimbach - Lorch Schifffahrtsstraße Rhein  Kreuzfahrtschiffe  Güterverkehr auf dem Rhein 



Von Niederheimbach fuhr ich nach Bacharach, dem schönsten Ort am Rhein, um eine Hotelbesitzerin zu besuchen, mit der ich mit der Alpenandtouristik - Rheinburgenweg - lange Jahre zusammengearbeitet habe. Das Hotel ist vor Jahren gekauft worden, aber Rudolf Schock - König-Ludwig-Eröffnungswanderung - war auch einmal hier. Soradelte ich weiter nach Oberwesel, um mir die Schönburg anzuschauen.

Die Schönburg am 
Rhein (im 19. Jh. auch Schloßruine Schönberg) ist eine Höhenburg aus dem 12. Jahrhundert bei Oberwesel im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Nach ihr ist die Rebsorte Schönburger benannt.
Die Burg befindet sich im 
UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal. Der Aufstieg von Oberwesel von der Westseite des Burgbergs in Serpentinen dauert ca. 30 Minuten und ist sehr steil. Ein erster Aussichtspunkt Elfenley ermöglicht einen Blick nach Norden rheinabwärts auf Oberwesel, südlich rheinaufwärts nach Kaub sowie auf die Schönburg hoch auf dem Schieferfelsen. Ein zweiter Aussichtspunkt Flaggenwiese liegt auf einer Terrasse kurz vor der Burg und eröffnet einen Blick auf Oberwesel aus einer höheren Perspektive.
Eine Anfahrt mit Fahrzeugen ist von Oberwesel aus ebenfalls möglich. Parkplätze befinden sich vor der 
Schildmauer.
Baubeginn der Burg war in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts, ob durch den Magdeburger Erzbischof oder als Reichsburg, ist nicht gesichert. 1149 taucht sie in den Quellen auf als Lehen des Hermann von Stahleck, der seinen Rivalen um die Pfalzgrafschaft bei Rhein, Otto II. von Rheineck, auf dieser Burg ermorden ließ. Im 14. Jahrhundert kam die Burg an Kurtrier. ..... weiterlesen (Wikipedia)


         

So radelte ich über Niederheimbach nach Bingen zurück und mit der Fähre nach Rüdesheim.

 
In Rüdesheim angekommen, kettete ichmein Fahrrad in der Nähe des Bahnhofs an und unternahm einen Gang in die Drosselgasse, um zu sehen, ob der tolle Souvenirladen noch existiert. Er existiert noch

     
     
     
       
In der Gaststätte Schloß von Rüdesheim traf ich auf einen einsamen Wanderer, der hier die Schlußetappe des Rheinsteiges beendet hatte.
Dem Wirt und dem Gast erzählte ich, daß ich hier 1964 mit meiner Frau und meinem Schwager (beide von damals) die Hochzeitsreise unternahm.
Zusamen sind wir dann mit meinem Fahrrad zum Bahnhof gegangen, wo die Wartezeit bis zum Zug noch mit der Bekanntschaft zweier Brüder noch unterhaltsamer wurde.
 
     
  Rechts Wanderer Rheinsteig, Oberbeleuchter Oper Düsseldorf    

In Aßmannshausen stieg ich mit meinem Fahrrad aus dem Zug und war dann auch gleich in meinem Wohnmobil.
Es war wieder ein Tag mit tollen Eindrücken und wundervollen Menschen.


Freitag, 29.05.2026

Heute hieß es Abschied nehmen von Aßmannshausen und dem Hotel "Zwei Mohren".
So ging es mit dem Auto rechtsrheinisch zur Loreley, die ich bis jetzt immer nur von unten oder von der anderen Rheinseite gesehen hatte, 23 km.


 

Die Loreley ist eine 132 Meter hohe Schieferfelswand bei Sankt Goarshausen in Rheinland-Pfalz, an der tiefsten und engsten Stelle des Mittelrheins gelegen. Sie ragt am rechten Ufer des Rheins bei Stromkilometer 555 bis auf 193,14 m ü. NN steil in die Höhe und bietet eine weite Aussicht auf die Flussschleife bei Sankt Goarshausen und die Burg Katz. Wanderern und Touristen gilt die Loreley als Inbegriff der Rheinromantik und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Auch das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal wird als „Tal der Loreley“ bezeichnet.Zur Romantisierung und damit zur heutigen touristischen Bedeutung des Felsens trug wesentlich das Kunstmärchen Lore Lay bei, das Clemens Brentano 1801 in seinem Roman Godwi in Balladenform erzählte. Die Protagonistin ist eine schöne Zauberin oder Nixe, die auf dem Felsen sitzt und Männern das Verderben bringt. Brentanos Erfindung wurde sofort stark rezipiert, so dass sie schon vor der Mitte des 19. Jahrhunderts als Volkssage galt, als „Märchen aus alten Zeiten“ wie es in Heinrich Heines Gedicht Die Lore-Ley heißt. Die Schein-Sage ist eng mit Mythologemen verknüpft, die schon aus der griechischen Mythologie bekannt waren, etwa mit dem der Nymphe Echo, die in einen Felsen verwandelt wird, mit dem des Zauberblicks, der wehrlos macht, oder mit dem des für Schiffer verderblichen Gesangs der Sirenen. ...... weiterlesen (Wikipedia)





   
   
   
   
   

     
         

 
 
 

 
 
Der Kamm der Loreley   
 
   
   

   
   
Die Fließgeschwindigkeit des Rheins im Bereich der Loreley liegt bei normalen Wasserständen typischerweise zwischen 6 und 10 km/h (entspricht rund 1,5 bis 2,8 Metern pro Sekunde). Aufgrund der schmalen und tiefen Felsen-Engstelle ist die Strömung hier spürbar schneller und unruhiger als in breiteren Flussabschnitten.

Strömungsverhältnisse an der Loreley
Faktoren: Enge des Flussbettes, Wassertiefe (bis zu 25 Meter tief) sowie der aktuelle Wasserstand bzw. Pegel.
Besonderheiten: Das unruhige Fahrwasser erzeugt durch Strudel, Kolke und Wellen eine starke, turbulente Strömung, die erhöhte Aufmerksamkeit für die Schifffahrt erfordert.
Schwankungen: Bei starkem Hochwasser oder niedrigen Pegeln weicht die Geschwindigkeit stark nach oben oder unten ab. Aktuelle Wasserstandsmeldungen und Messwerte für diesen Bereich bietet der Pegel Sankt Goar der Hochwasservorhersagezentrale.


Mythos Loeley

Die Sagen der Loreley gehören zu den bekanntesten des Mittelrheins. Es gibt viele verschiedene Versionen, die sich sehr stark unterscheiden. Auf den folgenden Seiten haben wir Ihnen einige herausgesucht.
1. Sage: Die verlassene Braut
In dieser Sage dass Loreley wirklich gelebt habe. Weil sie sehr schön war, wurde sie von vielen Männern begehrt.
Die Loreley liebte aber nur den Ritter Eberhard. Als er in den Krieg zog, bewarben sich viele Männer um die Hand der Loreley. Sie wollte aber auf ihren Liebsten Eberhard warten. Vor Liebeskummer brachten sich viele Männer um. Deshalb vermutete man, die Loreley sei eine Hexe. Hexen aber wurden damals verbrannt.
Der Erzbischof von Köln saß zu Gericht über Loreley und hatte Mitleid mit ihr. Er verurteilte sie nicht zum Tode, sondern schickte sie in ein Kloster. Auf dem Wege dorthin bat sie ihre Begleiter, noch einmal auf den Felsen am Rhein klettern zu dürfen, um ein letztes Mal auf die Burg ihres geliebten Ritters Eberhard zu schauen. ...... weiterlesen

 

   
         

Im Zentrum der Mythoshalle steht eine Felsinstallation, welche die Entstehung und spätere Mythoswerdung des Loreley Felsens visualisiert und emotional erlebbar macht: Aus dem Boden erwächst eine sich defragmentierende Felsformation, die durch die geöffnete Raumdecke der Ausstellungshalle in den darüberliegenden stilisierten Gläsernen Fels ragt. Aus Stein wird dabei Glas, welches die Mythen und Geheimnisse sinnbildlich frei gibt.
Betrachter:innen der Felsinstallation in der Hallenmitte nehmen eine Entwicklung und Veränderung des Felsens wahr. Er wird mit visuellen Effekten und Sounduntermalungen zum Leben erweckt. Zudem strömen ein leichter Lufthauch und gelegentliche Nebelschwaden am Fels entlang. Der zur Installation hin abgetreppte Raum lädt dazu ein, sich auf den Felsen zuzubewegen, zu beobachten und zu verweilen, um die urgewaltige Entstehung, die innewohnenden Geheimnisse und Kräfte zu erleben, die von diesem Sehnsuchtsort ausgehen. Darüber hinaus werden die Mythen und Geheimnisse an den Wänden der Ausstellungshalle in sieben Kapiteln (Echos) thematisiert. .............. weiterlesen 

   
       


Von der Loreley fuhr ich nach Bad Ems (Emser Depesche), auf der A3 durch den Westerwald und nach Darmstadt, 104 km
Die Mathildenhöhe wollte ich mir schon lange mal anschauen.
Zunächst fand ich am Cafe Mathilda einen Parkplatz für dasWohnmobil und schaute mich um.



Von Darmstadt fuhr ich durch den Odenwald nach Eberbach auf den Campingplatz am linken Neckarufer, wo ich schon ein paar Mal übernachtete.

Am Samstag 30.05.2026 machte ich eine Radtour nach Hirschhorn und zurück. Die Graugänse,so niedlich wie sie sind, leider vielerorten eine Plage.
  Zwei Familien

Am Sonntag, 31.05.2026, fuhr ich über Dinkelsbühl nach Landsberg zurück, 313 km




Touristik-Institut Landsberg
Bertold Jetschke
www.touristik-i.de