Seit ich auf einer der vielen besuchten Touristikmessen in Stuttgart
(CMT) zum ersten Mal den Messestand der "Sauschwänzlebahn" in Blumberg
gesehn hatte, ließ mich der Gedanke, diese einmal kennenzulernen nicht
mehr los. Der Dame am Stand, die mit viel Inbrunst diese
Sehenswürdigkeit anpries, versprach ich, irgendwann mir diese Bahn
anzuschauen.
So machte ich mich am Mittwoch, 20.05. auf den Weg von
Landsberg am Lech auf der A 96 nach Memmingen, dann auf der A 7
nordwärts und bei der nächsten Ausfahrt auf die B 312 nach Ochsenhausen
(Öchslebahn), Riedingen, Meßkirch,Donaueschingen und nach
Blumberg, eine sehr anspruchsvolle
Strecke, die kein Ende zu nehmen schien, 215 km, 3Stunden.
Am
späten Nachmittag fuhr ich auf den Campingplatz - wenig Schatten, aber
sehr geute Einkaufsmöglichkeiten am Ortsrand - keine sanitären
Einrichtungen,
Entsorgung etwas einfach.
Mit dem Fahrrad fuhr
ich zur Tourist-Information und hatte Glück, daß noch jemand die frühere
Kollegin Edith Lang kante und mir das Wohnhaus zeigen konnte.
Als
ichklingelte lud mich ihr Ehemann ind Wohnzimmer, und bei angenehmer
Unterhaltung warteten wir gemeinsam auf Edith, die mich bei ihrem
Eintreffen sofort erkannte.
Anschließend fuhr ich wieder mit dem Fahrrad
zum Bahnhof der Museumsbahn, kaufte mir eine Fahrkarte hin und zurück
für 39,00 € und schaute mir die Bahnhofsanlage an.
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Die
Sauschwänzlebahn (offiziell
Wutachtalbahn) ist eine
61,7 km lange Museumseisenbahn im Naturpark Südschwarzwald.
Sie verbindet Lauchringen mit Hintschingen. Der kurvenreiche
Mittelabschnitt mit dem Kreiskehrtunnel Stockhalde—dem einzigen
Kehrtunnel dieser Art in Deutschland—gab ihr den berühmten
Spitznamen.
Die Strecke hat eine bewegte Geschichte:
Ursprung:
Erbaut ab 1887, diente
sie ursprünglich als strategische Bahn im Falle eines
Krieges gegen Frankreich, um Truppentransporte rein auf
deutschem Boden
zu halten.
Technisches Denkmal: Die
landschaftlich reizvolle Trasse überwindet auf ca. 25
Kilometern zwischen Blumberg und Weizen rund 231 Höhenmeter
und passiert
sechs Tunnel und
vier Viadukte.
Museumsbahn: Der reguläre
Personenverkehr wurde 1976 eingestellt; seit 1977 verkehrt
dort die beliebte Museumsbahn, die heute Dampfloks und
historische Waggons nutzt.
(Wikipedia)
Offizielle Seite
hier |
Als ich nach dem Fahrkartenkauf zu meinem Rad kam, war der Hinterreifen
platt. Die letzten Tage mußte ich schon immer zwischendurch aufpumpen.
Ich suchte also einen Fahrradhändler und wurde in Donauschingen, Zweirad
Hug, fündig.
Also das Fahrrad mit dem Wohnmobil nach Hüfingen bringen.
Im Mantel steckten zwei kleine, sehr spitze Metalteile, die bei der
letzten Reparatur in Landsberg übersehen wurden. Leider hatte das
Geschäft meine Mantelgröße nicht mehr auf Lager. Im Laden wurden nur
gewaltige E-Bikes angeboten.
So wurde ich auf den nächsten Tag
vertröstet ud fuhr mit dem Bus und D-Ticket nach Blumberg zurück, 15 km.
Freitag, 22.05.2026
Als ich am nächsten Tag mit dem Bus nach Hüfingen kam, war derMantel samt
Schlauch noch nicht geliefert worden.
So fuhr ich mit dem Bus nach
Donaueschingen, um mir Schloßpark und Dnauquelle anzuschauen.
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Das Schloss
Donaueschingen, auch Fürstlich
Fürstenbergisches Schloss, ist ein Schloss nach französischem
Vorbild im Stil des Historismus in
der Stadt Donaueschingen.
Es ist umgeben von einem Schlosspark, an dessen Nordwestrand sich
die historische
Donauquelle befindet. Das Schloss ist
im Besitz des Adelsgeschlechts Fürstenberg und
kann zu bestimmten Zeiten innerhalb von Führungen besichtigt sowie
für Veranstaltungen angemietet werden. Im 14. und 15. Jahrhundert
bestand hier bereits ein festes Haus, das sich 1292 im Besitz eines
Mitglieds der Herren
von Blumberg befand.[2] Bereits
1488 hatten die Fürstenberger Donaueschingen erworben und danach die Burg
Entenburg aufgegeben. Um 1556
hatte Graf Friedrich
II. von Fürrstenberg (1496–1559) an
der Stelle des heutigen Schlosses den Bau eines (wesentlich
kleineren) Vorgängerbaus in Auftrag gegeben. Dieser Bau war
jedoch auf schwachen Fundamenten errichtet und blieb lange
unvollendet, bis sein Sohn Heinrich den Bau vollendete und sich hier
häufig aufhielt, nachdem ihm die Baar von
seinen Brüdern zugefallen war.[4] Sigmund
von Birken bildet in seinem Werk Donaustrand eine
Ansicht der Stadt mit dem Alten Schloss (um 1680) ab. .........
weiterlesen (Wikipedia) |
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Am 19. April 1818 heiratete Fürst Karl Egon in Karlsruhe Prinzessin
Amalie von Baden (* 26. Januar 1795; † 14. September 1869), eine Tochter
des Großherzogs Karl
Friedrich aus
dessen morganatischer
Ehe.[
Karl
Egon war der einzige Sohn des österreichischen Generals Fürst Karl
Aloys zu Fürstenberg und dessen Gemahlin
Prinzessin Elisabeth
von Thurn und Taxis.
Bald nach dem Tod seines Vaters (25. März
1799) verstarb im gleichen Jahr (13. Dezember 1799) auch sein Cousin
Karl Gabriel, der Stammhalter der böhmischen Linie zu Pürglitz,
im jugendlichen Alter von 14 Jahren. Sein Onkel Karl
Joachim, der letzte männliche Nachkomme
der schwäbischen, reichsfürstlichen Linie, verstarb 1804, womit Karl
Egon fast alle Besitzungen des Hauses
Fürstenberg erbte und vereinigte. Einzig
die mährische Linie des Hauses Fürstenberg nahm weiter eine getrennte
Entwicklung........
weiterlesen (Wikipedia)
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| Schloßparkteich |
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Privatbereich
des Hauses Fürstenberg |
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| Hauptroute Schloßpark |
Der Schloßpark |
Donauquelle. Die Donau mündet in
Rumänien in das Schwarze Meer |
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Bei meinem Spaziergang durch den Schloßpark fiel mir eine Dame mit einem
außergewöhlnichen Dialekt auf. Es stellte sich heraus,daß Sie aus
Siebenbürgen (Rumänien) stammt und nach der Wende mit Ihrem Mann nach
Deutschland kam.
Ich fuhr dann mit dem Bus nach Hüfingen, nahm
mein Fahrrad und fuhr überwiegend bergab nach Blumberg zum Campingplatz.
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Foto: Andreas Wacker
Samstag, 23.05.2026
Um 10.10 Uhr ging die
Fahrt mit der Sauschwänzlebahn ab Bahnhof Blumberg-Zollhaus.
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| eine sehr lange Zeit geschlossene
Schranke, um den Zug zusammenzustellen |
Das ist Schwarzwald |
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| in voller Schönheit |
Rangierbetrieb |
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25 km, 6
Viadukte und
5 Tunnels
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| Schöner Wohnen |
Eine der vielen Talbrücken |
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| Endstation Bahnhof Weizen |
Immer wieder die Lok als Fotomotiv |
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| Dann ging es zurück nach
Blumberg-Zollhaus |
Bahnfreunde: Andreas Wacker und Vater |
Videos
Gegen 14.00 Uhr endete die Bahnfahrt und ich traf mich mit Helene
bei Kaffee und Kuchen in Zollhaus.
Anschließend machte ich eine
Radtour hinauf Richtung Grimmelshofen und in Serpentinen hinunter zum
Abzweig Achdorf. Nachdem ch gelesen hatte, daß die Straße von Achdorf
nach Blumberg gespert sei, versuchte ich auf dem für Radler gesperrten
Wanderweg doch irgendwie nach Blumberg zu gelangen.
Leider ging es am
Ende des Wandrweges links eine schmale Treppe zum Stauweiher hinunter,
rechts der steile Wandrweg hinauf, also beides unmöglich.
So fuhr ich
den Wanderweg wieder hinunter nach Achdorf im Wutachtal. Da mir Autos
und Radler von Blumberg herunterkamen, fuhr ich trotz Sperrung die
Straße mit 15 % Steigung nach Blumberg hinauf. Später erfuhr ich, daß
bei einer Deutschandfahrt der Rennradprofies die Leute beidseits der
Straße standen, um die Qualen der Profies durch Anfeuerungsrufe zu
mildern.
"Der
Rennrad-Anstieg von Achdorf nach Blumberg (bekannt als der
Gampen
oder die
Blumberger Mauer) ist eine knackige Steigung
mit bis zu 15 % Steigung, zwei steilen Rampen und etwa 160 Höhenmetern
auf kurzer Strecke. KI "
Als ich bei einer Pause vor
Blumberg sah, daß meine gelbe Eurobike-Tasche nicht mehr am Fahrrad
hing, hatte ich diese schon abgeschrieben, denn nochmals die Tour
rückwärts zu machen, fehlte mir die Kraft. In Blumberg sah ich Edith
Lang, die vom Enkaufen kam. Ich erzählte ihr mein Mißgeschick.
So
fuhren wir mit ihrem Mercedes zurück nach Achdorf und den Wanderweg
hinauf, bis der Weg zu schmal wurde.
Kaum ausgestiegen, kam uns eine
junge Mutter mit Tochter entgegen. Ich fragte, ob sie eine gelbe
Radtasche gesehen hätten. "Die liegt da oben; aber wir holen sie Ihnen".
Der Tochter gab ich 5 € Finderlohn für den "Führerschein", worauf die
Mutter antwortete "das paßt gut, sie spare schon auf den Führerschein".
Dann dirigierte ich Edith mit dem Mercedes hinunter bis zu einem
Wendeplatz.
So hatte ich meine Radtasche wieder.
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der steileWanderweg |
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Sonntag, 24.05.2026
Ich wollte meine Tochter
und Enkelsohn in Freiburg/Breisgau besuchen.
So fuhr ich mit dem
D-Ticket und Bus von Blumberg nach Donaueschingen und mit dem Zug durch
das Höllental nach Feiburg.
Am Bahnhof erwartete mci schon meine
Tochter Anja.
Grüner Salat gab es zum Mittagessen in derWohnng von
Anja und Quirin.
Nach interessanten Gesprächen (vorsichtig, keine
gefährlichen Themen ansprechen) brachten die Beide mich wieder zum
Bahnhof in Freiburg.
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| Bahnhof Hinterzarten, typisch
Schwarzwald |
Bundesbahn Verwaltung. kein Bahnhof auf
dem Dach |
Zug hat Verspätung |
Nun ging es in umgekehrter Reihenfolge zurück nach Blumberg auf den
Campingplatz.
Montag, 25.05.2026
Ich
durfte bei Edith und Dietmar Wasser holen, und nach langen Gesprächen
fuhr ich mit dem Fahrrad wieder zum Campingplatz, um den Hymer zu
entsorgen, was auch klappte.
Anschließend fuhr ich noch einmal
zum Bahnhof Zolhaus, um mir in aller Ruhe das
Museum am Bahnhof
anzuschauen.
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Auf dem Gleisstellwerk
Gegen Mittag fuhr ich nach Hülfingen (15km) auf den sehr
schönen, mit sanitären Einrichtungen bestens ausgestatteten
Campingplatz.
Abendessen gab es mit Helene im Gasthof in Hüfingen.
Die geologische Geosäule in
Hüfingen
zeigt den lokalen Schichtaufbau der Region mit Jura-Gesteinen und
Fossilien auf dem Festplatz an der Breg. Weitere Einblicke bietet
das
GVV Umweltbüro Donaueschingen.
Dienstag, 26.06.2026
Vom Campingplatz Hüfingen fuhr
ich nach Offenburg, Freiburg nach Haßloch in de Pfalz. um ein Grüß
Gott im Ort des jahrelangen Andechser Bierfestes zu sagen.
Nachdem ich mich mit einem Eisbecher gestärkt hatte, fuhr ich
weiter nach Worms zum
KZ-Osthofen, was ich für meine
Dokumentation "Radtouren der Erinnerung" noch brauchte, 288 km.
Da ich dort am späten Nachmittag erschien, war der Empfang durch
die Info-Dame nicht besonders freundlich.
Man müßte doch über
jeden interessierten Besuher sich freuen. Dem war nicht so, um 15.30
Uhr gingen die Lichter aus.
So fuhr ich weiter nach Nierstein
zum Friedhof von Hermann und Hanneliese Reis, die jedes Jahr 20
Jahre lang mit ihrem Kolpingverein bei mir eine Radtour in
Deutschland gebucht hatten. Es war mir daher eine Freude, am Grab
mit herrlicher Aussicht an diese Beiden zu denken, 22 km.
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| in Nierstein |
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der Höhenfriedhof |
Von
Nierstein fuhr ich nach Mainz und über die Schiersteiner Brücke
nach Assmannshausen, wo ich im Hotel
"Zwei Mohren" immer gerne
gesehen bin
(sagte Sandra, Chefin vom Hotel), 61 km. Meinen
Standplatz mit Stromanschluß hatte Thorsten, Chef des
Hotels "Zweoi Mohren" zugewiesen.
Mittwoch, 27.05.2026
Sandra hatte mich zum Frühstück eingeladen.
Anschließend fuhr ich mit dem D-Ticket von Aßmannshausen
nach Koblenz und mit dem Anschlußzug nach Trier zur
Porta Nigra, die leider wegen Restaurierung von Planen
umhüllt war.
Im Bistro, mit Blick auf die Porta
Nigra, freundete ich mich noch mit einer hollöändischen
kleinen Reisegruppe an.Sie staunen, daß meine
Vorfahren auch in holländischen
Ahnenbüchern erwähnt
sind.
Die Porta
Nigra (lateinisch für
„Schwarzes Tor“), früher auch Porta
Martis und Römertor genannt,
ist ein ab 170 n. Chr. errichtetes früheres römisches Stadttor am Porta-Nigra-Platz und Wahrzeichen der
Stadt Trier.
Der Name Porta Nigra stammt
aus dem Mittelalter. Die Einwohner Triers bezeichnen
das Tor meist nur als „Porta“. Das Tor war
ursprünglich 36 Meter lang, 21,50 Meter breit und
29,30 Meter hoch.
Seit 1986 ist die Porta Nigra
Teil des UNESCO-Welterbes
in Trier. Des
Weiteren ist sie ein geschütztes Kulturgut nach der Haager
Konvention. Die
Porta Nigra ist das besterhaltene römische Stadttor
Deutschlands.
Der Bau des Stadttores
als nördlicher Zugang zur Stadt Augusta
Treverorum (Augustus-Stadt
im Land der Treverer) begann
170 n. Chr.
Die Datierung des Tores war lange umstritten und
reichte vom 2. bis zum 4. Jahrhundert
n. Chr.[2] Im
Januar 2018 konnte der Baubeginn aufgrund einer dendrochronologischen Untersuchung
von Holzresten der Stadtmauer auf das Jahr 170 n. Chr.
festgeschrieben werden, da dieses Holz aus Bäumen
stammte, die 169/170 gefällt worden waren. .....
weiterlesen
(Wikipedia)
Von Trier fuhr ich mit dem
Zug nach Koblenz und dieses Mal auf der linksrheinischen Seite nach
Bingen.
Vom Bahnof Bingen zu Fuß zum Rhein ist schon ein
Erlebnis. Am großen Kinderspielplatz sah ich einen alten D-Zugwagen,
der als Aufenthaltsraum dient, passend zur Eisenbahn in der
Nachbarschaft.
Ein Blick zum anderen Ufer ist für mich etwas
ungewöhnt,weil ich mich am Rhein immer auf der rechten Seite bewege.
Die Uferseite in Bingen sah bis vor einigen Jahren zum Fürchten aus.
Eine
wilde Brache mit alten, verlodderten Hafenhallen.
Nun sind
fantastische Eigentumsanlagen mit "Meerblick" entstanden.
Zu den Inschriften:
Diese Begriffe sind die
eingemeißelten Inschriften auf dem
Denkmal des 17.
Reserve-Infanterie-Regiments in Bingen,
das direkt am Rheinufer an die wichtigsten Kriegsschauplätze des
Ersten Weltkriegs erinnert. Die wichtigsten Stationen und
Inschriften des dreieckigen Obelisken aus rotem Porphyr sind:
Somme:
Schauplatz der extrem blutigen Materialschlacht an der
Westernfront in Frankreich (1916).
Arras: Schauplatz heftiger
Stellungskämpfe an der Westfront (unter anderem die
Frühjahrsschlacht 1917).
Galizien: Östlicher Kriegsschauplatz
in den Karpaten/Osteuropa.
Vimy-Höhe: Bekannt durch die blutigen
Kämpfe um den Höhenzug Vimy Ridge.
Laval Mulatre: Ort in Frankreich,
ebenfalls Station des Regiments im Ersten Weltkrieg.
Mit
der Fähre ging es nach Bingen und mit dem Zug nach Aßmanshausen
zurück. Ein toller Tag dank D-Ticket, weil man vom Zug mehr sieht
als aus dem Auto heraus.
Donnerstag, 28.05.2026
Heute
mußte ich im Wohnmobil früstücken, weil das Hotel "Materialtag"
hatte.
Ich überlegte nicht lange,was zu tun ist:
Ich
mache eine Radtour. So fuhr ich auf dem neuen rechtsrheinischen
Radweg, der für viele Millionen auf Drängen der Anliegerorte
gebaut wurde und kaum benutzt wird, weil er aus
Sicherheitsgründen auf weite Stecken mit stabilen Metallstreben
eingezäunt ist. Es ist der teuerste
Radweg Deutschlands.
So fuhr ich bis Lorch, nahm die Fähre nach Niederheimbach und
begann mit derRadour, die nach ein paar Metern schon endete,
weil ein kleiner, interessanter Kiosk speziell für Radler am Wege
stand. Hier konnte ich das Leben auf dem Rhein mit großem
Interesse bewundern.
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| Fähre Lorch - Nieerheimbach |
Fähre Niederheimbach - Lorch |
Schifffahrtsstraße Rhein |
Kreuzfahrtschiffe |
Güterverkehr auf dem Rhein |

Von Niederheimbach fuhr ich nach Bacharach, dem schönsten Ort am
Rhein, um eine Hotelbesitzerin zu besuchen, mit der ich mit der
Alpenandtouristik - Rheinburgenweg - lange Jahre
zusammengearbeitet habe. Das Hotel ist vor Jahren gekauft
worden, aber Rudolf Schock - König-Ludwig-Eröffnungswanderung -
war auch einmal hier. Soradelte ich weiter nach Oberwesel, um
mir die Schönburg anzuschauen.
Die Schönburg am Rhein (im
19. Jh. auch Schloßruine
Schönberg) ist eine Höhenburg aus
dem 12. Jahrhundert bei Oberwesel im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz.
Nach ihr ist die Rebsorte Schönburger benannt.
Die Burg befindet sich im UNESCO-Welterbe
Oberes Mittelrheintal. Der
Aufstieg von Oberwesel von der Westseite des Burgbergs in Serpentinen dauert
ca. 30 Minuten und
ist sehr steil. Ein erster Aussichtspunkt Elfenley ermöglicht
einen Blick nach Norden rheinabwärts auf Oberwesel, südlich
rheinaufwärts nach Kaub sowie
auf die Schönburg hoch auf dem Schieferfelsen.
Ein zweiter Aussichtspunkt Flaggenwiese liegt
auf einer Terrasse kurz vor der Burg und eröffnet einen
Blick auf Oberwesel aus einer höheren Perspektive.
Eine
Anfahrt mit Fahrzeugen ist von Oberwesel aus ebenfalls
möglich. Parkplätze befinden sich vor der Schildmauer.
Baubeginn der Burg war in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts,
ob durch den Magdeburger
Erzbischof oder
als Reichsburg,
ist nicht gesichert. 1149 taucht sie in den Quellen auf als Lehen des Hermann
von Stahleck, der seinen
Rivalen um die Pfalzgrafschaft
bei Rhein, Otto
II. von Rheineck,
auf dieser Burg ermorden ließ. Im 14. Jahrhundert
kam die Burg an Kurtrier.
.....
weiterlesen
(Wikipedia)
So radelte ich über Niederheimbach nach Bingen zurück und
mit der Fähre nach Rüdesheim.
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In Rüdesheim angekommen, kettete ichmein Fahrrad in der Nähe des
Bahnhofs an und unternahm einen Gang in die
Drosselgasse, um zu sehen, ob der tolle Souvenirladen
noch existiert. Er existiert noch
In der Gaststätte Schloß von Rüdesheim
traf ich auf einen einsamen Wanderer, der hier die Schlußetappe
des Rheinsteiges beendet hatte.
Dem Wirt und dem Gast
erzählte ich, daß ich hier 1964 mit meiner Frau und meinem
Schwager (beide von damals) die Hochzeitsreise unternahm.
Zusamen sind wir dann mit meinem Fahrrad zum Bahnhof
gegangen, wo die Wartezeit bis zum Zug noch mit der
Bekanntschaft zweier Brüder noch unterhaltsamer wurde.
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Rechts Wanderer Rheinsteig,
Oberbeleuchter Oper Düsseldorf |
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In Aßmannshausen stieg ich mit meinem Fahrrad aus dem Zug
und war dann auch gleich in meinem Wohnmobil.
Es war wieder
ein Tag mit tollen Eindrücken und wundervollen Menschen.
Freitag, 29.05.2026
Heute hieß es Abschied nehmen von Aßmannshausen und dem Hotel
"Zwei Mohren".
So ging es mit dem Auto rechtsrheinisch zur
Loreley, die ich bis jetzt immer nur von unten oder von der
anderen Rheinseite gesehen hatte, 23 km.
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Die Loreley ist
eine 132 Meter
hohe Schieferfelswand bei Sankt
Goarshausen in Rheinland-Pfalz,
an der tiefsten und engsten Stelle des Mittelrheins gelegen.
Sie ragt am rechten
Ufer des Rheins bei Stromkilometer 555
bis auf 193,14 m ü. NN steil
in die Höhe und bietet eine weite Aussicht auf die Flussschleife bei
Sankt Goarshausen und die Burg
Katz. Wanderern
und Touristen gilt die Loreley als Inbegriff der Rheinromantik und
ist ein beliebtes Ausflugsziel. Auch das UNESCO-Welterbe Oberes
Mittelrheintal wird als
„Tal der Loreley“ bezeichnet.Zur Romantisierung und
damit zur heutigen touristischen Bedeutung des Felsens trug
wesentlich das Kunstmärchen Lore
Lay bei, das Clemens
Brentano 1801 in seinem
Roman Godwi in Balladenform erzählte.
Die Protagonistin ist eine schöne Zauberin oder Nixe,
die auf dem Felsen sitzt und Männern das Verderben bringt.
Brentanos Erfindung wurde sofort stark rezipiert, so dass
sie schon vor der Mitte des 19. Jahrhunderts
als Volkssage galt,
als „Märchen aus alten Zeiten“ wie es in Heinrich
Heines Gedicht Die
Lore-Ley heißt. Die
Schein-Sage ist eng mit Mythologemen verknüpft,
die schon aus der griechischen
Mythologie bekannt waren,
etwa mit dem der Nymphe Echo,
die in einen Felsen verwandelt wird, mit dem des
Zauberblicks, der wehrlos macht, oder mit dem des für
Schiffer verderblichen Gesangs der Sirenen.
......
weiterlesen
(Wikipedia)
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| Der Kamm der Loreley |
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Die Fließgeschwindigkeit des Rheins im Bereich der Loreley
liegt bei normalen Wasserständen typischerweise
zwischen
6 und 10 km/h
(entspricht rund 1,5 bis 2,8 Metern pro Sekunde). Aufgrund
der schmalen und tiefen Felsen-Engstelle ist die Strömung
hier spürbar schneller und unruhiger als in breiteren
Flussabschnitten.
Strömungsverhältnisse an der
Loreley
Faktoren:
Enge des Flussbettes, Wassertiefe (bis zu 25 Meter tief)
sowie der aktuelle Wasserstand bzw. Pegel.
Besonderheiten:
Das unruhige Fahrwasser erzeugt durch Strudel, Kolke und
Wellen eine starke, turbulente Strömung, die erhöhte
Aufmerksamkeit für die Schifffahrt erfordert.
Schwankungen:
Bei starkem Hochwasser oder niedrigen Pegeln weicht die
Geschwindigkeit stark nach oben oder unten ab. Aktuelle
Wasserstandsmeldungen und Messwerte für diesen Bereich
bietet der
Pegel Sankt Goar
der Hochwasservorhersagezentrale.
Mythos Loeley
Die Sagen der Loreley gehören zu den bekanntesten des
Mittelrheins. Es gibt viele verschiedene Versionen, die sich
sehr stark unterscheiden. Auf den folgenden Seiten haben wir
Ihnen einige herausgesucht.
1. Sage: Die verlassene Braut
In dieser Sage dass Loreley wirklich gelebt habe. Weil sie
sehr schön war, wurde sie von vielen Männern begehrt.
Die
Loreley liebte aber nur den Ritter Eberhard. Als er in den
Krieg zog, bewarben sich viele Männer um die Hand der
Loreley. Sie wollte aber auf ihren Liebsten Eberhard warten.
Vor Liebeskummer brachten sich viele Männer um. Deshalb
vermutete man, die Loreley sei eine Hexe. Hexen aber wurden
damals verbrannt.
Der Erzbischof von Köln saß zu Gericht
über Loreley und hatte Mitleid mit ihr. Er verurteilte sie
nicht zum Tode, sondern schickte sie in ein Kloster. Auf dem
Wege dorthin bat sie ihre Begleiter, noch einmal auf den
Felsen am Rhein klettern zu dürfen, um ein letztes Mal auf
die Burg ihres geliebten Ritters Eberhard zu schauen. ......
weiterlesen
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Im Zentrum der Mythoshalle steht eine Felsinstallation,
welche die Entstehung und spätere Mythoswerdung des Loreley
Felsens visualisiert und emotional erlebbar macht: Aus dem
Boden erwächst eine sich defragmentierende Felsformation,
die durch die geöffnete Raumdecke der Ausstellungshalle in
den darüberliegenden stilisierten Gläsernen
Fels ragt. Aus Stein wird dabei Glas,
welches die Mythen und Geheimnisse sinnbildlich frei gibt.
Betrachter:innen der
Felsinstallation in der Hallenmitte nehmen eine Entwicklung
und Veränderung des Felsens wahr. Er wird mit visuellen
Effekten und Sounduntermalungen zum
Leben erweckt. Zudem strömen ein leichter Lufthauch und
gelegentliche Nebelschwaden am Fels entlang. Der zur
Installation hin abgetreppte Raum lädt dazu ein, sich auf
den Felsen zuzubewegen, zu beobachten und zu verweilen, um
die urgewaltige Entstehung, die innewohnenden Geheimnisse
und Kräfte zu erleben, die von diesem Sehnsuchtsort
ausgehen. Darüber hinaus werden die Mythen und Geheimnisse
an den Wänden der Ausstellungshalle in sieben Kapiteln
(Echos) thematisiert. ..............
weiterlesen
Von der Loreley fuhr ich nach Bad Ems (Emser
Depesche), auf der A3 durch den Westerwald und
nach Darmstadt, 104 km
Die Mathildenhöhe wollte ich mir
schon lange mal anschauen.
Zunächst fand ich am Cafe
Mathilda einen Parkplatz für dasWohnmobil und
schaute mich um.
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Von Darmstadt fuhr ich durch den Odenwald nach Eberbach
auf den Campingplatz am linken Neckarufer, wo ich schon ein
paar Mal übernachtete.
Am Samstag 30.05.2026 machte
ich eine Radtour nach Hirschhorn und zurück. Die
Graugänse,so niedlich wie sie sind, leider vielerorten eine
Plage.
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Zwei Familien |
Am Sonntag, 31.05.2026, fuhr ich über Dinkelsbühl nach Landsberg
zurück, 313 km
Touristik-Institut
Landsberg
Bertold Jetschke
www.touristik-i.de