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Am 27.03 holten Tobias von der Werkstatt in
Igling und ich den Hymer mit einer roten Nummer von Denklingen nach
Landsberg, da ich am Sonntag starten wollte, der Hymer saisonbedingt
erst am 01.03. fahren durfte. So startete ich am Sonntag über
Augsburg, Nürnberg, Bamberg, Lichtenfels nach Merseburg an der Saale,wo
ich bei meiner Verwandtaschaft auf dem Parkplatz ihrer Gärtnerei
üernachtete. Am nächsten Morgen startete ich nach Belin-Gatow. Am
Nachmittag fuhr ich mit dem D-Ticket in die Stadt, um wieder etwas
Berliner Luft zu schnuppern. Auf dem Rückweg habe ich mich als alter
Berliner wirklich mit der
S-Bahn verfahren und so landete
ich auf dem idyllisch ausehenden Bahnhof Grunewald, der aus dem Jahre
1898 stammt. Abends kehrte ich beim Griechen am Campinplatz ein.

Am 03.03. fuhr ich zur Eröffnung der 60.
Internationalen Tourismusbörse mit dem Bus vom Campingplatz in Gatow zur
Messe (beinahe von Tür zur Tür).
Die internationale Tourismusmesse feierte dieses Jahr ihr 60-jähriges
Jubiläum. Im
Fokus standen gegenseitiger
Austausch, technische Innovationen und die Frage, wie man sich gegen
multiple Krisen wappnet. Zum 60. Geburtstag der ITB
Berlin zählte der Veranstalter rund 97.000 Fachbesucher –
nahezu so viele wie im Vorjahr, trotz eingeschränkter Flugverbindungen
infolge des Nahost-Konflikts. 5.601 Aussteller aus 166 Ländern waren
an den drei Messetagen vertreten. Laut Messe Berlin wurden
Geschäftsabschlüsse und Einkaufs- entscheidungen im Umfang von 47
Milliarden Euro getätigt, die unmittelbar mit der Messeteilnahme
zusammenhingen. Die diesjährige Ausgabe fand vor dem Hintergrund
anhaltender geopolitischer Unsicherheiten statt.
Insbesondere die Lage im Nahen Osten wirkte sich auf die
Reiseinfrastruktur aus und schränkte Flugverbindungen teilweise ein.
Dass die Besucherzahlen dennoch kaum
zurückgingen, wertet der Veranstalter als Zeichen für die Relevanz persönlicher
Begegnungen in der Branche.
Quelle: TopHotels
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Es war wieder eine
fantastische Messe, vor allem der Stand der Dominikanischen Republik war
ein echter Hingucker
siehe hier.
| Die
ITB feierte in diesem Jahr vom 03.03. - 05.03. Ihren 60.
Geburtstag mit noch mehr Fachausstellern als im letzten Jahr. |
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Am Freitag 06.03. verabschiedete ich mich von meinem Hymer und fuhr
mit dem Deutschland-Ticket über Leipzig nach Merseburg an der Saale, um
am Samstag als Mitglied an der Mitgliederversammlung des Fördervereins
Schloß und Dom Merseburg teilzunehmen.
Am Hauptbahnhof Leipzig
nutzte ich den kurzen Aufenthalt, um ein paar sehr schöne Oldtimer der
Schiene wiederzusehen.
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Mein Großvater Berthold Jetschke war
Oberstationsaufseher am Lehrter Bahnhof in Berlin, heute
Hauptbahnhof, und verabschiedete voller Stolz den
Fliegenden Hamburger.
Meine Mutter hat mich oft zu diesem Ereignis mitgenommen, was
meinen Opa mit Stolz erfüllte.
Er hatte sich vom Schwellenstopper in
der Weltwirtschaftskrise bis zu diesem Amt emporgearbeitet,
siehe
Opas Erinnerungen.
Von diesem Ausflug in mein
Eisenbahn-Hobby bin ich dann im Zug nach Halle gefahren,
umsteigen und dann nach Merseburg an der Saale,wo mich mein
Großcousin Jörg Lippold vom Bahnhof abholte.
Merseburg ist
eine Dom- und Hochschulstadt an der Saale im
südlichen Sachsen-Anhalt.
Die Mittelstadt ist
Verwaltungssitz des Saalekreises und
Bestandteil des länderübergreifenden Ballungsraums der
Großstädte Leipzig und Halle.
In der maßgeblich von diesen beiden Oberzentren geprägten Metropolregion
Mitteldeutschland fungiert
Merseburg als Mittelzentrum.
Unmittelbar an Merseburg grenzen die Chemiestandorte Schkopau (Buna)
und Leuna.
Merseburg, eine der ältesten Städte
im mitteldeutschen Raum, wurde im 10. Jahrhundert zur Königspfalz erhoben.
Die Ersterwähnung im 9. Jahrhundert als „Mersiburc civitas“
weist auf eine bereits vorhandene befestigte Ansiedlung hin.
Tatsächlich lassen sich seit der Jungsteinzeit anhaltende
Besiedelungen nachweisen. Von Beginn an durch die Gründung des Bistums
Merseburg im Jahre 968 durch
König Otto
I. bis zur Reformationszeit war
Merseburg ein bedeutendes religiöses Zentrum. Von 1656 bis 1738
war Merseburg Residenzstadt der Herzöge von Sachsen-Merseburg und
von 1815 bis 1933 Hauptstadt des gleichnamigen Regierungsbezirkes der
preußischen Provinz
Sachsen.
Merseburg ist Fund- und
Aufbewahrungsort der aus dem 9./10. Jahrhundert
stammenden Merseburger
Zaubersprüche.
.......
weiterlesen
Quelle: Wikipedia
Das
Wessobrunner Gebet,
benannt nach dem altbairischen Kloster
Wessobrunn in der Nähe von Landsberg am Lech,
dem langjährigen Aufbewahrungsort des einzigen
Überlieferungsträgers, einer lateinischen Pergament-Sammelhandschrift aus
dem 9. Jahrhundert.......
weiterlesen Quelle
Wikipedia
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| Das
Kartoffelhaus unterhalb vom
Schloß - ein sehr guter Tipp .... |
..... tolle Bedienung,
regionales, gutes Essen, vernünftige Preise |
...... bei diesen Einladungen -
da muß man einfach Mitfahren |
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Am Samstag,07.03.2026 nahm ich an der Mitgliederversammlung
des Förderverein Merseburger Schloß und Dom teil. Zum Abschied
gab es ein kleines Gruppenbild mit der Museumsleiterin Frau Dr.
Heise (rechts) und Angelika Peruth, der Schwiegermutter des
Neffen meiner Freundin Helga.
Jüdisches Leben - Sinti und
Roma - in Merseburg
Nach der
Mitgliederversammlung fuhr ich von Merseburg mit Umstiegen in
Dessau nach Berlin-Hauptbahnof (Lehrter Bahnhof) zurück zum
Wohnmobil auf dem Campingplatz Berlin-Gatow.
Am
Sonntag, 08.03. startete ich zu meiner "Nordlandfahrt",
Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Zunächst ging es
über Staaken, Wustermark, Kremmen und Lindow nach Schönberg.
Eine Kirche, ein Friedhof rundherum, eine Tafel erinnert an den
Todesmarsch Anfang April 1945 vom KZ-Oranienburg Richtung
Norden bis zur Befreiung durch die Sowjetische Armee bzw. durh
die Amerikaner.
Die Räumung des Konzentrationslagers
Sachsenhausen kostete noch kurz vor der Befreiung mehr als
tausend Häftlingen das Leben. Bei Heranrücken der Front wurden
am 20. und 21. April 1945 mehr als 33.000 Häftlinge, darunter
Frauen und Kinder, von Sachsenhausen zu Fuß Richtung Nordwesten
getrieben. Für die meisten von ihnen endete der Marsch mit ihrer
Befreiung durch sowjetische und amerikanische Truppen zwischen
dem 2. und 4. Mai im Raum Parchim – Ludwigslust – Schwerin, etwa
200 Kilometer von Oranienburg entfernt. Für viele Überlebende
des KZ Sachsenhausen gehören der Todesmarsch und das
provisorische Lager im Belower Wald bei Wittstock/Dosse auch
heute noch zu den eindrücklichsten Erinnerungen an ihre KZ-Haft.
.....
weiterlesen
Nach weiteren 34 km
erreichte ich das Schloß Rheinsberg im gleichnamigen Ort.
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Schloß
Rheinsberg
Wo sich heute das Schloss Rheinsberg
befindet, stand im Mittelalter eine Wasserburg. Die Familie von
Bredow hatte Rheinsberg im Jahre 1464 von den von Platen
erheiratet. Rheinsberg kam mit der Herrschaft Ruppin 1524 an die
Mark Brandenburg. An der Stelle der Wasserburg ließen die
Bredows 1566 ein Wasserschloss in Renaissanceformen erbauen. Im
Jahr 1618 war das Schloss bereits an Kuno von Lochow verkauft
worden. Im Dreißigjährigen Krieg erlitt es starke Schäden.
Nach dem Aussterben der Linie fiel Rheinsberg als
markgräflich-brandenburgisches Lehen an den Kurfürsten Friedrich
Wilhelm aus dem Haus Hohenzollern, der es seinem General Franz
du Hamel schenkte. Mit Genehmigung des Kurfürsten verkaufte der
es aber an Benjamin Chevenix de Beville, der das Anwesen im März
1734 für 75.000 Taler dem preußischen König Friedrich Wilhelm I.
veräußerte. Friedrich Wilhelm wiederum schenkte es seinem Sohn
Kronprinz Friedrich, dem späteren König Friedrich II., für
dessen Loyalität.
......
weiterlesen Quelle:
Wikipedia
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| Kommen, staunen, mitmachen |
Im Schloß gab es eine sehr interessante Führung mit
schauspielerischen Fähigkeiten der jungen, gut verständlichen
Schloßdame.
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| Die Rückseite vom Schloß |
Kasse und Tourist-Information |
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Tipp: Das
Kurt Tucholsky Literaturmuseum im
Schloss Rheinsberg widmet sich dem Leben und Werk Kurt
Tucholskys. Träger des Museums ist die Stadt Rheinsberg. Das
Kurt Tucholsky Literaturmuseum ist das einzige Tucholsky-Museum
in Deutschland. Wikipedia
Offizielle Website Schloß
Rheinsberg
Von Schloß Rheinsberg fuhr ich am Nachmittag über
Wittstock/Dosse und Neustadt in die Löwenstadt Schwerin,
140 km.
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Schwerin wurde im Jahr 1018 erstmals als
Wendenburg erwähnt und erhielt 1164 von
Heinrich dem Löwen
deutsche Stadtrechte. Damit ist sie die älteste Stadt im
heutigen Mecklenburg-Vorpommern. Die Stadt dehnte sich im Laufe
der Zeit am West- und Südufer des Schweriner Innensees aus,
insgesamt befinden sich zwölf Seen innerhalb des Stadtgebietes.
Ausgangspunkt der Stadtentwicklung war die Stelle mit dem
heutigen Wahrzeichen der Stadt, dem Schweriner Schloss und dem
Schlossgarten; es befindet sich auf einer Insel zwischen
Schweriner See und Burgsee mit der Schlosskirche von 1560.
Das Schloss war bis 1918 die Hauptresidenz der mecklenburgischen
Herzöge und Großherzöge und das Machtzentrum des Herzogtums
Mecklenburg-Schwerin, das 1919 zum demokratischen Freistaat
wurde. Seit 1990 ist das Schloss Sitz des Landtags. Es war mit
seinen umgebenden Gärten der Hauptveranstaltungsort der
Bundesgartenschau 2009 und ist als historisch einmaliges
Ensemble mit den weiteren Residenzbauten am 27. Juli 2024 in die
Liste des UNESCO-Welterbe aufgenommen worden. Daneben zeichnet
sich Schwerin durch seine – für eine deutsche Stadt dieser Größe
ungewöhnlich gut erhaltene – Altstadt, die angrenzende
Schelfstadt, das Kurviertel Zippendorf und weitere historische
Viertel mit vielen Baudenkmalen aus. …..
weiterlesen Quelle:
Wikipedia
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| Gemälde im Eingangsbereich des
Wohnmobilstellplatzes, DDR-Flagge und Sowjetische Flagge
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| Kleiner, feiner Stellplatz
Marina 1 |
Komfortabler Stelplatz "Hangar
19", meist windig |
Manchmal ist Heimat auch etwas, das Dir umso näher
kommt,
je weiter Du Dich davon
entfernst |
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Wunderkiste, in der
Fußgängerzone |
Wie Schwerin zu einem Löwendenkmal kam (meine
Geschichte)
Anläßlich des 800. Todestages von
Heinrich den Löwen im Jahre 1995 haben 12 Löwenstädte
Deutschlands zum ersten Mal einen kleinen Prospekt
herausgegeben, um das Besondere jeder einzelnen Stadt unter dem
Gesichtspunkt "Heinrich der Löwe und die Welfen" hinzuweisen.
Dieser Prospekt besaß neben einer Kurzfassung zu den einzelnen
Städten 12 Stempelfelder. Kulturgeschichtlich interessierte
Reisegruppen konnten, sofern sie mindestens 9 Städte besucht
hatten und dies durch entsprechende Stempel der Löwenstädte
nachwiesen, an einer Verlosung teiulnehmen und ein Wochenende
für zwei Personen in einer Stadt gewinnen, die sie unter
Umständen nocht nicht besucht hatten. So kamen im Laufe des
Jahres 1995 z.B. in das Verkehrsamt in Landsberg am Lech viele
Reisegruppen - auch aus dem norddeutschen Raum - um an den
speziellen Stadtführungen teilzunehmen und die Besuchsfelder des
Prospektes abstempeln zu lassen.
Diese Plastik wurde den Bürgern zu
diesem Jubiläum von der Sparkasse
Schwerin-Mecklenburg geschenkt
Löwendenkmal auf der Nordseite vom Dom.
| Aus Anlaß der1000-Jahrfeier Mecklenburgs wurde am
10. September 1995 am Schweriner Dom, den Heinrich der
Löwe gegründet hat, dieses Denkmal im Rahmen einer
privaten Stiftung aufgestellt.
Sicherlich paßte es einigen Bürgern nicht, daß das
Denkmal am Markt vom Bldhauer
Thomas Lenk vom Bodensee entworfen wurde |
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Die Restaurierung des
Hauptpostamtes in
Schwerin, hoffentlich geht es noch gut aus .......
denn bei der Post geht's nicht so schnell .....
Von Schwerin fuhr ich am 09.03.2026 nach Wismar und
fand einen Wohnmobilstellplatz am Rande der Stadt,wo man Wasser
mit "zz" schreibt.
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Am Abend fuhr ich mit dem Fahrrad in die Stadt hinunter und
sah mir die Hansestadt Wismar, insbesondere den Hafen, an.
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Die Hansestadt Wismar (plattdeutsch:
Wismer) liegt an der Ostseeküste im Landkreis
Nordwestmecklenburg im Land Mecklenburg-Vorpommern am südlichen
Ende der durch die Insel Poel geschützten Wismarer Bucht. Sie
ist die sechstgrößte Stadt von Mecklenburg-Vorpommern und das
größte der 18 Mittelzentren des Landes. Die historischen
Altstädte von Stralsund und Wismar wurden im Juni 2002 in die
Welterbeliste der UNESCO aufgenommen.Die Ostseestadt Wismar war
Mitglied der Hanse und blühte im Spätmittelalter auf. Noch heute
sind viele Gebäude aus dieser Zeit erhalten. Nach dem
Dreißigjährigen Krieg kam die Stadt im Jahr 1648 unter die bis
1803 (de jure 1903) dauernde schwedische Herrschaft, woran das
jährliche Schwedenfest erinnert. Danach gehörte sie zu
Mecklenburg-Schwerin. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie ab Juni
1940 durch mehrere Luftangriffe getroffen, worunter vor allem
das Gotische Viertel mit den Hauptkirchen St. Marien und St.
Georgen sowie der Alten Schule litt. Viel ist inzwischen wieder
aufgebaut und denkmalgerecht saniert worden......
weiterlesen Quelle
Wikipedia
Da es zum Fotografieren schon zu dunkel war, greife ich gerne
auf die informative
Website der Stadt zurück.
Nach der Übernachtung fuhr ich auf Anraten meiner
Wohnmobil-Nachbarn auf die Insel Poel, die mit einer sehr
kleinen Brücke mit dem Festland verbunden ist.
Die Insel Poel liegt rund 10 km nördlich von Wismar in der
Wismarer Bucht am Südrand der Ostsee. Von Süden her schneidet
eine Bucht tief in die rund 37 km² große Insel ein, an deren
nördlichem Ende das größte Dorf der Insel, Kirchdorf, liegt.
Dort lebt fast die Hälfte der rund 2500 Einwohner Poels (Wikipedia).
Im Ort Timmendorf - nicht zu verwechseln mit dem
Timmendorfer Strand - gibt es einen kleinen Hafen, einen
Wohnmobilstelplatz und ein schönes Cafe.
Von
Poel fuhr ich auf das Festland zurück und an Wismar vorbei nach
Ratzeburg, bekannt durch der Ratzeburger (Ruder) Achter, 81 km
An der Stelle des heutigen Doms befand sich zuvor das
Hauptheiligtum der slawischen Göttin Siva.
Das ab 1160 unter Bischof Evermod erbaute
christliche Gotteshaus befindet sich auf dem höchsten Punkt der
Nordspitze der Altstadtinsel von Ratzeburg.
Es beherbergt die Gebeine des 1066 im Wendenaufstand getöteten
hl. Ansverus.
Gestiftet wurde der Dom von Heinrich
dem Löwen als
Bischofskirche des Bistums
Ratzeburg.
Der Ratzeburger Dom ist der älteste der vier sogenannten
Löwendome, zu denen auch die in Schwerin, Lübeck und Braunschweig gehören.
Eine Replik des Braunschweiger
Löwen steht
seit 1881 auf dem Domhof zu Ratzeburg .......
weiterlesen (Wikipedia)
Von Ratzeburg fuhr ich nach Hamburg-Rosengarten zum
Firmensitz der Roten Doppeldecker von Heinrich Schuster, den ich
gefühlte 50 Jahre kenne, aus der BerlinerZeit meiner
Doppeldecker bei Dirk Poguntke, Sightseeing Tours Berlin.
Ich durfte auf dem ehemaligen Bauernhof, jetzt zum Teil
Betriebshof, von Heinrich Schuster im Wohnmobil übernachten.
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| Wunerschöner Sccania-Lkw |
Nachbau eines ersten Berliner
Doppeldecker-Omnibusses |
Am nächsten Morgen (11.03.2026) fuhr ich von
Hamburg-Rosengarten zur Gedenkstätte Neuengamme bei Bergedorf,
37 km
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Das Konzentrationslager (KZ) Neuengamme in Hamburg-Neuengamme war
ein nationalsozialistisches deutsches Konzentrationslager.
Es wurde 1938 zunächst als Außenlager des KZ
Sachsenhausen errichtet
und bis 1940 zu einem selbständigen Lager ausgebaut. Das Lager
Neuengamme hatte mindestens 86 Außenlager, die sich bis an die
dänische Grenze erstreckten. Die Häftlinge mussten Zwangsarbeit für
die auf dem Gelände befindliche Ziegelei der Schutzstaffel (SS),
in der Rüstungsindustrie und beim Bau militärischer Anlagen (Friesenwall) leisten.
Von den bis 1945 dort inhaftierten ca. 100.000 Häftlingen aus
Deutschland (9 % der Häftlinge) und den besetzten Ländern (91 %)
starben mindestens 50.000 infolge der unmenschlichen
Arbeits- und Lebensbedingungen,
durch Morde (so wurden etwa 1942 bei zwei Mordaktionen sowjetische Kriegsgefangene mit
dem Gas Zyklon
B getötet)
und bei der Lagerräumung (Todesmärsche).
Am Nachmittag fuhr ich über Lüneurg, Bad Bevensen,
Uelzen und Salzwedel zur Gedenkstätte Scheune Gardelegen, wo ich
auf dem Parkplatz gut übernachten konnte, 161 km.
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Am 13. April 1945 wurden in der rund einen Kilometer
nordöstlich der Stadt gelegenen Isenschnibber Feldscheune 1016 KZ-Häftlinge ermordet.
Anfang April 1945 wurden die nunmehr frontnahen Außenlager des KZ
Mittelbau-Dora in Ellricürgergarten, Ilfeld, Mackenrode, Nüxei, Osterhagen,
Rottleberode, Stempeda und Wieda sowie
ein Außenlager des KZ
Neuengamme in Hannover-Stöcken vor
den herannahenden alliierten Truppen
geräumt. Die Lager-Wachmannschaften der SS und
der Wehrmacht trieben
die KZ-Häftlinge aus den Lagern im Südharzer Vorland teils in
Räumungstransporten per Bahn in die Altmark,
teils auf Todesmärschen zu Fuß über den Harz.
Ihr ursprüngliches Ziel waren wohl die Konzentrationslager
Neuengamme, Bergen-Belsen und Sachsenhausen.
Am 13.03.2026 fuhr ich von Gardelegen auf Empfehlung des
Leiters der Gedenkstätte "Scheune" über Haldensleben, Magdeburg
und Halberstädt zur Gedenkstätte
Langenstein-Zwieberge, 118km.
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Das Konzentrationslager
Langenstein-Zwieberge in
der Nähe von Halberstadt war
ein Außenlager des
knapp 100 km südsüdöstlich liegenden Konzentrationslagers Buchenwald (als
dem in der KZ-Organisation verantwortlichen Stammlager).
Vom April 1944 bis zum April 1945 wurden hier insgesamt mehr als
7000 KZ-Häftlinge aus
mindestens 23 Ländern inhaftiert und bei körperlich schwerster Zwangsarbeit ausgebeutet.
Im Jahre 1949 wurden am Ort der Massengräber ein
Mahnmal und Gedenktafeln eingeweiht. Seit 1976 gibt es auf dem
Gelände der Gedenkstätte ein Museum. Der Stollen gehört seit
2022 einem privaten Investor aus Sachsen, der in dem ehemaligen
KZ eine Luxus-Bunkeranlage errichten möchte. Ein
Teil des Stollens kann im Rahmen der Öffnungszeiten der
Gedenkstätte besichtigt werden.
Von
Langenstein-Zwieberge fuhr ich nach Thale, 22
km, wo ich auf dem mir bekannten Wohnmobil-Stellplatz
übernachtet habe.
Am nächsten Morgen ging es über das Eisfeld nach
Mittelbau-Dora bei Nordhausen, 48 km.
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Das Konzentrationslager Mittelbau-Dora ist der heute
verwendete Name eines nationalsozialistischen
Konzentrationslagers nördlich von Nordhausen im heutigen
Bundesland Thüringen. Das Lager „Dora“ am Südhang des Kohnsteins
bei Niedersachswerfen war größter Einzelstandort sowie Sitz der
Kommandantur des im Herbst 1944 neu organisierten „KZ
Mittelbau“. In diesem Lager wurden Häftlinge interniert, die
beim Ausbau und Betrieb der unterirdischen Rüstungsfabrik
Mittelwerk GmbH (auch „Projekt Mittelbau“ genannt) in der
Stollenanlage im Kohnstein eingesetzt waren. Auf dem Gelände des
ehemaligen Hauptlagers befindet sich heute die KZ-Gedenkstätte
Mittelbau-Dora.
Am Abend fuhr ich nach Querfurt, wo ich auf dem
Burgparkplatz übernachten konnte, 71 km, und am 13.03. fuhr ich
über Jena (116 km), Besuch bei der Verwandtschaft, Bamberg,
Nürnberg und Augsburg nach Landsberg am Lech zurück, 396 km.
Rückblickend muß ich sagen, es waren 14 Tage voller
verschiedenster Eindrücke. |
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Touristik-Institut
Landsberg
Bertold Jetschke
www.touristik-i.de
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