Die Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen
13. April 1945
März 2026

Die Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen in Gardelegen in Sachsen-Anhalt erinnert an ein nationalsozialistisches Endphaseverbrechen, nämlich die Ermordung von mehr als 1016 KZ-Häftlingen bei einem Massaker und bei Todesmärschen um Gardelegen in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs.
Bis 2015 wurde die Stätte als 
Mahn- und Gedenkstätte Isenschnibber Feldscheune bezeichnet. Ihren aktuellen Namen vereinbarten die Hansestadt Gardelegen und die Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt gemeinsam in einem Vertrag zur Überführung der vormals kommunalen Gedenkstätte in die Trägerschaft des Landes Sachsen-Anhalt.

Am 13. April 1945 wurden in der rund einen Kilometer nordöstlich der Stadt gelegenen Isenschnibber Feldscheune 1016 
KZ-Häftlinge ermordet.
Anfang April 1945 wurden die nunmehr frontnahen 
Außenlager des KZ Mittelbau-Dora in Ellricürgergarten, Ilfeld, Mackenrode, Nüxei, Osterhagen,
Rottleberode, Stempeda und Wieda sowie ein Außenlager des KZ Neuengamme in Hannover-Stöcken vor den herannahenden alliierten Truppen geräumt. Die Lager-Wachmannschaften der SS und der Wehrmacht trieben die KZ-Häftlinge aus den Lagern im Südharzer Vorland teils in Räumungstransporten per Bahn in die Altmark, teils auf Todesmärschen zu Fuß über den Harz. Ihr ursprüngliches Ziel waren wohl die Konzentrationslager Neuengamme, Bergen-Belsen und Sachsenhausen.

In 
Wernigerode wurden die über den Harz marschierten Häftlingskolonnen in Güterwaggons gepfercht und per Bahn weiter in Richtung Norden transportiert.
Eine weitere Gruppe von rund 600 kranken Häftlingen aus dem KZ Hannover-Stöcken wurde direkt in Güterwaggons verladen, um nach Bergen-Belsen gebracht zu werden.

Nach mehrtägigen Fahrten kamen die Transportzüge mit den KZ-Häftlingen aus 
Hannover und dem Harz in der Umgebung von Gardelegen – in den beiden Ortschaften Mieste und Letzlingen – zum Stehen. Wegen zerstörter Gleisanlagen, defekter Triebfahrzeuge und der herannahenden Front waren die ursprünglichen Zielorte nicht mehr zu erreichen. Insgesamt befanden sich durch diese Situation etwa 4000 bis 5000 Häftlinge in der Region..... weiterlesen (Quelle Wikipedia).
 
 
   
 

Ihr steht vor den Mauerresten einer Feldscheune, in der sich am 13. April 1945 eines der grausamsten Verbrechen des Faschismus vollzog.
In der Nacht vor unser Befreiung, wenige Stunden vor dem Eintreffen der Alliierten Streitkräfte wurden hier brutal und unmenschlich 1016 internationale Widerstandskämpfer ggen den Faschismus bei lebendigem Leibe werbrannt.
Sollte Euch jemals im Kampf gegen Faschismus und Imperialistische Kriegsgefahr Gleichgültigkeit und Schwäche überjkommen, so holt Euch Neue Kraft
bei unseren unvergesslichen Toten. 
Und sie haben doch gesiegt
   
   
   
   
   
         
     
 
https://railetmemoire.blog4ever.com/broussot-joseph  

Das Museum
Im September 2020 wurde das fertiggestellte Dokumentationszentrum mit der neuen Dauerausstellung für das Publikum zugänglich. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Ministerpräsident Reiner Haseloff eröffneten das neue Gebäude und die Ausstellung am 15. September 2020 anlässlich des Internationalen Tages der Demokratie im Rahmen eines Festaktes, der per TV- und Internet-Livestream öffentlich übertragen wurde. Ab dem 17. September 2020 öffnete das Dokumentationszentrum mit der Dauerausstellung regulär für das Besuchspublikum.
Quelle Wikipedia  
 
 
 
https://gedenkstaette-gardelegen.sachsen-anhalt.de/  
 
  

   
   
   
   
   
       
       
   
 
 

Wie alles begann 
 


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