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Die Gedenkstätte
Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen in Gardelegen in Sachsen-Anhalt erinnert
an ein nationalsozialistisches Endphaseverbrechen,
nämlich die Ermordung von mehr als 1016 KZ-Häftlingen bei
einem Massaker und
bei Todesmärschen um
Gardelegen in den letzten Tagen des Zweiten
Weltkriegs.
Bis 2015 wurde die Stätte als Mahn-
und Gedenkstätte Isenschnibber Feldscheune bezeichnet.
Ihren aktuellen Namen vereinbarten die Hansestadt Gardelegen und die Stiftung
Gedenkstätten Sachsen-Anhalt gemeinsam
in einem Vertrag zur Überführung der vormals kommunalen Gedenkstätte in
die Trägerschaft des
Landes Sachsen-Anhalt.
Am 13. April 1945 wurden in der rund einen
Kilometer nordöstlich der Stadt gelegenen Isenschnibber Feldscheune
1016 KZ-Häftlinge ermordet.
Anfang April 1945 wurden die nunmehr
frontnahen Außenlager des KZ
Mittelbau-Dora in Ellricürgergarten, Ilfeld, Mackenrode,
Nüxei, Osterhagen,
Rottleberode, Stempeda und Wieda sowie
ein Außenlager des KZ
Neuengamme in Hannover-Stöcken vor
den herannahenden alliierten Truppen
geräumt. Die Lager-Wachmannschaften der SS und
der Wehrmacht trieben
die KZ-Häftlinge aus den Lagern im Südharzer Vorland teils in
Räumungstransporten per Bahn in die Altmark,
teils auf Todesmärschen zu Fuß über den Harz.
Ihr ursprüngliches Ziel waren wohl die Konzentrationslager Neuengamme, Bergen-Belsen und Sachsenhausen.
In Wernigerode wurden
die über den Harz marschierten Häftlingskolonnen in Güterwaggons
gepfercht und per Bahn weiter in Richtung Norden transportiert. Eine
weitere Gruppe von rund 600 kranken Häftlingen aus dem KZ
Hannover-Stöcken wurde direkt in Güterwaggons verladen, um nach
Bergen-Belsen gebracht zu werden.
Nach mehrtägigen Fahrten kamen die
Transportzüge mit den KZ-Häftlingen aus Hannover und
dem Harz in der Umgebung von Gardelegen – in den beiden Ortschaften Mieste und Letzlingen –
zum Stehen. Wegen zerstörter Gleisanlagen, defekter Triebfahrzeuge und
der herannahenden Front waren die ursprünglichen Zielorte nicht mehr zu
erreichen. Insgesamt befanden sich durch diese Situation etwa 4000 bis
5000 Häftlinge in der Region.....
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(Quelle Wikipedia).
Ihr steht vor den Mauerresten einer Feldscheune, in der sich am 13. April 1945 eines
der grausamsten Verbrechen des Faschismus vollzog. In der Nacht vor
unser Befreiung, wenige Stunden vor dem Eintreffen der Alliierten
Streitkräfte wurden hier brutal und unmenschlich 1016 internationale
Widerstandskämpfer ggen den Faschismus bei lebendigem Leibe werbrannt.
Sollte Euch jemals im Kampf gegen Faschismus und Imperialistische
Kriegsgefahr Gleichgültigkeit und Schwäche überjkommen, so holt Euch
Neue Kraft bei unseren unvergesslichen Toten.
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Und sie haben doch gesiegt
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Das Museum
Im September 2020 wurde das fertiggestellte Dokumentationszentrum mit
der neuen Dauerausstellung für das Publikum zugänglich. Bundespräsident
Frank-Walter Steinmeier und Ministerpräsident Reiner Haseloff eröffneten
das neue Gebäude und die Ausstellung am 15. September 2020 anlässlich
des Internationalen Tages der Demokratie im Rahmen eines Festaktes, der
per TV- und Internet-Livestream öffentlich übertragen wurde. Ab dem 17.
September 2020 öffnete das Dokumentationszentrum mit der
Dauerausstellung regulär für das Besuchspublikum.
Quelle Wikipedia
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Wie alles begann
Video Youtube MDR

offizielle Website
Touristik-Institut
Landsberg
Bertold Jetschke
www.touristik-i.de
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