KZ-Osthofen /Worms am Rhein

Zwangsarbeit


Das KZ Osthofen in Osthofen bei Worms (1918/19 – 1945 Volksstaat Hessen, heute Rheinland-Pfalz) war ein „frühes“ Konzentrationslager. Es bestand vom 6. März 1933 bis Juli 1934 auf dem Gelände einer ehemaligen Papier- und Papierdeckelfabrik.

Vorgeschichte

Am 28. Februar 1933, einen Tag nach dem Reichstagsbrand, erließ Reichspräsident Paul von Hindenburg die „Verordnung zum Schutz von Volk und Staat“, die der Abwehr „kommunistischer staatsgefährdender Gewaltakte“ dienen sollte. Sie setzte viele Grundrechte außer Kraft und ermöglichte es den Nationalsozialisten, politische Gegner ohne Anklage und Beweise in „Schutzhaft“ nehmen zu können. Opfer waren in erster Linie Kommunisten, Funktionäre dieser Partei gehörten daher zu den ersten Insassen des Konzentrationslagers in Osthofen. Inhaftiert wurden aber auch Sozialdemokraten, Gewerkschafter und Angehörige der ihnen angeschlossenen Verbände sowie Mitglieder des „Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold“ und der „Eisernen Front“. Auch jüdische Bürger wurden von Anfang an verfolgt – vor allem, wenn sie einer linken politischen Gruppierung angehörten. Ab Mitte 1933 gerieten darüber hinaus Angehörige der Zentrumspartei, Juden, Katholiken, Siebenten-Tags-Adventisten sowie tatsächliche oder angebliche Separatisten, Zeugen Jehovas und andere Regimegegner ins Visier der Verfolgungsbehörden. ....weiterlesen Wikipedia

   
   
   

 
       
 
       
 
       
 
       
 
       
       
     
     
     
     
     
       
   
     
     




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