Das Konzentrationslager
Langenstein-Zwieberge
April 1944 - April 1945

März 2026

Das Konzentrationslager Langenstein-Zwieberge in der Nähe von Halberstadt war ein Außenlager des knapp 100 km südsüdöstlich liegenden Konzentrationslagers Buchenwald (als dem in der KZ-Organisation verantwortlichen Stammlager). Vom April 1944 bis zum April 1945 wurden hier insgesamt mehr als 7000 KZ-Häftlinge aus mindestens 23 Ländern inhaftiert und bei körperlich schwerster Zwangsarbeit ausgebeutet. Im Jahre 1949 wurden am Ort der Massengräber ein Mahnmal und Gedenktafeln eingeweiht. Seit 1976 gibt es auf dem Gelände der Gedenkstätte ein Museum. Der Stollen gehört seit 2022 einem privaten Investor aus Sachsen, der in dem ehemaligen KZ eine Luxus-Bunkeranlage errichten möchte. Ein Teil des Stollens kann im Rahmen der Öffnungszeiten der Gedenkstätte besichtigt werden.

Die erste Gruppe von 18 Häftlingen, unter ihnen der spätere Lagerälteste Hans Neupert, traf am 21. April 1944 aus Buchenwald ein und wurde auf der Kegelbahn des „Landhauses“, einer Ausflugsgaststätte unmittelbar an den Thekenbergen, untergebracht. Diesem „Vorauskommando“ folgten größere Gruppen von Häftlingen, besonders aus dem Stammlager Buchenwald und aus Neuengamme. Als die Aufnahmekapazität der Kegelbahn ausgeschöpft war, wurde ein Teil der Häftlinge in die Feldscheune „Am kleinen Holz“ am Ortsausgang von Langenstein verlegt; bald befanden sich dort über 700 Häftlinge, weshalb nach neuen Unterbringungsmöglichkeiten gesucht wurde.

In einer drei Kilometer außerhalb von Langenstein gelegenen Senke zwischen dem Hasselholz, den Zwiebergen und den Tönnigsbergen wurde mit dem Aufbau des Lagers Langenstein-Zwieberge begonnen. Als am 1. Juli das Lager im Rohbau stand, begann der „Umzug“ der Häftlinge, der im September 1944 mit der offiziellen Fertigstellung abgeschlossen war. Die Örtlichkeit lag weiter entfernt vom Stollen als das „Landhaus“ und die „Feldscheune“. Sie war durch ihr natürliches Landschaftsrelief von der Umgebung abgeschirmt und so vor „unliebsamen Besuchern“ versteckt. Die Häftlinge wurden den Bewohnern der umliegenden Dörfer, besonders Langenstein, nur noch bewusst, wenn sie auf dem Weg vom Langensteiner Bahnhof zum Lager oder vom Lager[3] zum Stollen waren. .....  weiterlesen  Quelle Wikipedia

     
     

  Information hierzu  



Video
 
     
 
     
Das Massengrab
 
Er wollte in Tode und darüber hinaus mit seinen in der
Deportation gestorbenen Kameraden vereint sein
 
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     

Ich wollte mir am späten Nachmittag noch den Eingang zum Stollen anschauen. Aber leider ist dieser etwas fernab schon durch ein Tor und Maschendrahtzaun versperrt.
Am Wege steht diese Information   

   

Das Museum

Die Dauerausstellung der Gedenkstätte für die Opfer des KZ Langenstein-Zwieberge widmet sich der Entstehung des Lagers im Kontext der Untertageverlagerung der Rüstungsproduktion. Anhand von Exponaten und Tafeln werden der Alltag und die Arbeit sowie der Evakuierungsmarsch der Häftlinge dokumentiert. Gezeigt werden der Befreiungsfilm der US-Army, Interviews mit Überlebenden und ein 3D-Modell des Konzentrationslagers.

Zudem wird den Besuchern die Geschichte der Gedenkstätte näher gebracht,angefangen bei der Errichtung des ersten Mahnmals im Jahr 1949 über die Gedenkkultur in der DDR bis zur Gegenwart.
Quelle:
https://museen.de/kz-gedenkstaette-halberstadt.html

   
   
     
   
 
     


 offizielle website

Touristik-Institut Landsberg
Bertold Jetschke
www.touristik-i.de