Touren der Erinnerung
Presse 202
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Landsberger Tagblatt 28.01.2022




Landsberger Tagblatt 26.02.2022



Landsberger Tagblatt, 06.05.2022






Landsberger Tagblatt, 10.05.2022


 

 

Landsberger Tagblatt, Mai 2022


Landsberger Tagblatt 17.06.2022


 


Augsburger Allgemeine, Juni 2022
 

  Synagoge Hainfarth, Juli 2022  




Landsberger Tagblatt 03.09.2022



Augsburger Allgemeine 05.09.2022




Landsberger Tagblatt 15.09.2022



Landsberger Zeitung 17.10.2022


Landsberger Tagblatt, 07.11.2022




Landsberger Tagblatt 16.11.2022








 

Berliner Zeitung



Berliner Zeitung 26.01.2022



Berliner Zeitung 26.01.2022




Berliner Zeitung,28.01.2022




Berliner Zeitung 16.12.2022


 


Berliner Zeitung 18.12.2022
 

Laemmle rettet deutsche Juden
Laemmle unternahm viel, um den bedrängten, entrechteten Juden in Deutschland zu helfen. Er übernahm von 1936 bis 1939 an über 300 Bürgschaften für jüdische Familien aus Laupheim, Nürnberg, Berlin und anderen Städten, so genannte Affidavits, das heißt, die Garantie eines amerikanischen Staatsbürgers, notfalls die Versorgung des Flüchtlings zu übernehmen. Ferner wandte sich Laemmle mit Bittbriefen an andere jüdische Prominenz, damit diese ebenfalls Bürgschaften übernahm. Damit bewahrte er viele Menschen vor dem sicheren Tod in den Konzentrationslagern.

In einem Brief an den amerikanischen Konsul in Stuttgart schreibt Laemmle: „Sie können sicher sein, dass wenn ich ein Affidavit ausstelle, ich es in voller Kenntniss meiner Verantwortung tue und mein ganzes Herz und meine Seele damit verbunden sind. Ich brauche Ihnen nichts von den Leiden erzählen, die deutsche Juden in diesen Zeiten durchmachen, und ich fühle, dass jeder einzelne Jude, der finanziell in der Lage ist, diesen in übler Weise Bedürftigen zu helfen, dies unerschütterlich tun sollte.

Laemmle und Laupheim

Laemmle blieb zeit seines Lebens mit Laupheim verbunden. Er besuchte des Öfteren seine Geburtsstadt, zweimal noch vor seiner Einbürgerung in den USA. Als erfolgreicher Geschäftsmann nutzte er diese Besuche, um Laupheim finanziell zu unterstützen. Im Laufe der 1920er Jahre spendete Laemmle große Beträge sowohl der Stadt Laupheim, der jüdischen Gemeinde als auch einzelnen Bürgern. Er hatte bald die Rolle des reichen Onkels aus Amerika im Ort. Er gab Geld für eine neue Schule, ein Schwimmbad und das Waisenhaus. Die ihm 1919 verliehene Ehrenbürgerwürde wurde auf Grund einer Anfrage der politischen Rechten im württembergischen Landtag und einer darauffolgenden Bekanntmachung des württembergischen Innenministeriums, dass ausländische Staatsbürger keine Ehrenbürger werden könnten (Laemmle war mittlerweile amerikanischer Staatsbürger), schon 1921 außer Wirkung gesetzt. Einige Jahre später wurde eine Straße nach ihm benannt.

Laemmle mit dem Oscar für Im Westen nichts Neues (1930)
Schon vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten änderte sich die Einstellung Laemmle gegenüber. Die Stimmung gegen Laemmle kippte bereits 1930, als ihm für seinen Film Im Westen nichts Neues am 5. November 1930 im Ambassador Hotel in Los Angeles der Oscar in der Kategorie Bester Film verliehen wurde. 36 Tage später wurde der Film in Deutschland verboten. Der Völkische Beobachter hetzte gegen den „Filmjuden“ Lämmle. Das Straßenschild mit seinem Namen wurde im Juni 1933 entfernt, die Straße in Schlageter-Straße umbenannt. Laemmle durfte nicht mehr nach Deutschland einreisen. Quelle: Wikipedia





 


Touristik-Institut Landsberg
Bertold Jetschke
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