Stalag VII A Moosburg
Bayern


 
 
  Das Kriegsgefangenen-Mannschafts-Stammlager VII A (kurz: Stalag VII A) war ein Kriegsgefangenenlager der deutschen Wehrmacht, das im Herbst 1939 im Norden der Stadt Moosburg an der Isar (Oberbayern) zwischen Amper und Isar auf halbem Weg zwischen Freising und Landshut an der Eisenbahnlinie nach Regensburg (mit separater Bahnstation) errichtet wurde.
Gegen Ende des 
Zweiten Weltkriegs waren dort und in den zugehörigen Nebenlagern 80.000 Kriegsgefangene vieler Nationalitäten interniert. Insgesamt durchliefen etwa 150.000 Gefangene das Lager, es gilt daher als größtes Kriegsgefangenenlager innerhalb des Deutschen Reiches. Auf einem Drittel des Lagergebiets waren sowjetische Offiziere der Roten Armee untergebracht.
Etwa 1.000 Gefangene verstarben im Lager. Das Lager wurde am 29.
 April 1945 von in Richtung München vorstoßenden Truppen der 7. US-Armee befreit.
Nach Kriegsende diente es als 
Internierungslager der amerikanischen Besatzungsmacht.

Die Planungen zur Errichtung des Kriegsgefangenenlagers wurden bereits im September 1939, kurz nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs, angestoßen. Das Generalkommando des Wehrkreises VII in München nahm dazu ein zwischen den Flüssen Isar und Amper gelegenes Areal etwa einen Kilometer nördlich der damaligen Ortsgrenze von Moosburg an der Isar in Aussicht.
Auf dem Gelände befindet sich die heutige Moosburger Neustadt. Trotz ablehnendem Geländegutachten wurde befohlen, binnen 14 Tagen hier ein Lager für 10.000 Kriegsgefangene durch den 
Reichsarbeitsdienst zu errichten. 
Das Lager wurde durch Stacheldrahtzäune und Wachtürme gegen Fluchtversuche gesichert. Der einzige Zugang befand sich neben dem Hauptwachturm im Westen, von wo aus sich die etwa 700 Meter lange Hauptstraße erstreckte (heutige Sudetenlandstraße). .........
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Gedenken
Tote des Stalag VII A wurden auf dem 
Friedhof Oberreit (Ortsteil in Richtung Thonstetten) bestattet. Es soll sich um 1000 bis 2000 Tote, davon 800 sowjetische Soldaten, gehandelt haben. 1958 wurden die verbliebenen Toten aus Oberreit auf den Soldatenfriedhof in Schwabstadl, Landkreis Landsberg, umgebettet. In Schwabstadl haben 756 Sowjetsoldaten, 59 Jugoslawen, 6 Polen, 5 Rumänen und ein Grieche ihre letzte Ruhestätte gefunden. Die Überreste von 33 italienischen Soldaten wurden auf die Italienische Kriegsgräberstätte auf dem Waldfriedhof von München umgebettet. 1982 wurde auf dem ehemaligen Lagerfriedhof ein Gedenkkreuz errichtet. Im Jahr 2014, anlässlich des 75. Jahrestages der Errichtung des Lagers, wurde die Gedenkstätte neu gestaltet und mit einem historischen Gedenkstein ergänzt. (Wikipedia)


Geschichte Stalag VII A

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Wie umgehen mit dem Stalag Erbe



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