Von Kloster Jerichow fuhr ich anschließend
auf der B 107 nach Havelberg am Kleinbahnhof
Mesenberg)
und dem
Schloß Basedow
nach Pritzwalk Plau am See (120 km).
In Plau am See kam ich erst an, nachdem der Campingplatz geschlossen
hatte. Ich konnte aber auf dem Parkplatz vor dem
Campingplatz Zuruf
übernachten (mt Stromanschluß).
Auf einem sehr schönen Fuß- und
Radweg kommt man vom Campingplatz nach 3 1/2 Kilometern in den Ort
Plau am See.
Sehenswert sind der Hafen und insbesondere die denkmalgeschützte
Hubbrücke.
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Ich blieb mit meinem Wohnmobil zwei Tage
auf dem Campingplatz in Plau am See, schaute mir die Stadt mit der
interessanten Hubbrücke an und machte einen Schiffsausflug nach Malchow.
Wer Schiffsfahrten auf Binnengewässern oder auf Flüssen mit
nteressanten Uferbauten kennt, wird im ersten Teil der Schiffstour auf
dem Plauer See, dem Petersdorfer See und Fleesensee enttäuscht sein, da
es hier nur weites Wasser und begrünte Ufer zu sehen gibt.
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in Plau am See fuhr ich auf der Bundesstrße 103 nach Krakow am See, 23
km.

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Krakow am See, eine altmecklenburgische Landstadt, wurde am 21. Mai 1298
erstmals urkundlich erwähnt. Der Name ist slawischen Ursprungs, könnte
„Ort der Krähen“ bedeuten oder von krk („Hals“) abgeleitet sein, bezogen
auf die Form des Krakower Sees. Die Stadt war im Mittelalter der Sitz
der Fürstenlinie Werle-Güstrow und mitunter Tagungsort der
mecklenburgischen Landesfürsten. An die ehemalige Burg erinnert heute
nur noch der Name „Burgplatz“ in Krakow. 1325 kam es hier zum ersten
Hostienschändungsprozess in Mecklenburg, als Fürst Johann II. mehrere
ansässige Juden rädern ließ. Eine Kapelle entstand dort und zog Pilger
an. Der Berg, an dem dies geschah, heißt heute „Jörnberg“
(abgeleitet von „Judenberg“) ...............
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| Aussichtsturm Jörnberg |
Eine herrliche Rundumsicht über den
zweigeteilten Krakower See |
Von Krakow am
See fuhr ich auf Nebenstrßen zum Malchiner See, am
Schloß Basedow
vorbei nach Malchin.
Das Dorf Malekin
wurde 1215 urkundlich erwähnt. Ab 1220 wurde durch Nikolaus von Werle
die Stadt planmäßig mit rasterförmigem Straßennetz angelegt. Im
Mittelpunkt des Rasters befanden sich der Markt und die Kirche. Das
Stadtrecht (civitas) wurde Malchin am 7. April 1236 durch Fürst Nikolaus
I. verliehen. In der Gründungsurkunde heißt es, dass die Stadt „in der
reichsten und schönsten Gegend des Landes an der Peene gelegen“ sei. Von
der Stadtbefestigung aus dieser Zeit stehen nur noch das Kalensche
Vortor und das Vortor des Steintores sowie Mauerreste und der
Fangelturm, ein hoher, rechteckiger Wehrturm ..........
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Aus der Stadtgeschichte
Von Malchin fuhr ich an Neustrelitz
vorbei nach Ravensbrück/Fürstenberg an der Havel (87 km) und besichtigte
das
dortige KZ.
Urlaub Herbst 2025-5
Teil 5 Bernburg Naumburg - Querfurt - Winzerfest Freyberg/Unstrut
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