Urlaub Herbst 2025
 
Teil 4 Plau am See - Schiffsrundfahrt Malchow - Krakow - Malchin - Ravensbrück/Fürstenberg


 


Von Kloster Jerichow fuhr ich anschließend auf der B 107 nach Havelberg am Kleinbahnhof Mesenberg) und dem Schloß Basedow nach Pritzwalk  Plau am See (120 km).
In Plau am See kam ich erst an, nachdem der Campingplatz geschlossen hatte. Ich konnte aber auf dem Parkplatz vor dem
Campingplatz Zuruf übernachten (mt Stromanschluß).

Auf einem sehr schönen Fuß- und Radweg kommt man vom Campingplatz nach 3 1/2 Kilometern in den Ort
Plau am See.
Sehenswert sind der Hafen und insbesondere die denkmalgeschützte Hubbrücke.


Natur pur: Auf dem Weg vom Campingplatz in die Stadt Die Stadt stammt von 1235
   
Der Hafen  
   
Evangelisch-lutherische Kirche St. Marien um 1225 Schiffsausflug nach Malchow
   

   
   

Ich blieb mit meinem Wohnmobil zwei Tage auf dem Campingplatz in Plau am See, schaute mir die Stadt mit der interessanten Hubbrücke an und machte einen Schiffsausflug nach Malchow.
Wer Schiffsfahrten auf Binnengewässern oder auf Flüssen mit nteressanten Uferbauten kennt, wird im ersten Teil der Schiffstour auf dem Plauer See, dem Petersdorfer See und Fleesensee enttäuscht sein, da es hier nur weites Wasser und begrünte Ufer zu sehen gibt.

Zurück in Plau am See fuhr ich auf der Bundesstrße 103 nach Krakow am See, 23 km.



     
     
Krakow am See, eine altmecklenburgische Landstadt, wurde am 21. Mai 1298 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name ist slawischen Ursprungs, könnte „Ort der Krähen“ bedeuten oder von krk („Hals“) abgeleitet sein, bezogen auf die Form des Krakower Sees. Die Stadt war im Mittelalter der Sitz der Fürstenlinie Werle-Güstrow und mitunter Tagungsort der mecklenburgischen Landesfürsten. An die ehemalige Burg erinnert heute nur noch der Name „Burgplatz“ in Krakow. 1325 kam es hier zum ersten Hostienschändungsprozess in Mecklenburg, als Fürst Johann II. mehrere ansässige Juden rädern ließ. Eine Kapelle entstand dort und zog Pilger an.
Der Berg, an dem dies geschah, heißt heute „Jörnberg“ (abgeleitet von „Judenberg“)   ............... weiterlesen


Aussichtsturm Jörnberg Eine herrliche Rundumsicht über den zweigeteilten Krakower See
   
   
     
     

Von Krakow am See fuhr ich auf Nebenstrßen zum Malchiner See, am Schloß Basedow vorbei nach Malchin.

Das Dorf Malekin  wurde 1215 urkundlich erwähnt. Ab 1220 wurde durch Nikolaus von Werle die Stadt planmäßig mit rasterförmigem Straßennetz angelegt. Im Mittelpunkt des Rasters befanden sich der Markt und die Kirche. Das Stadtrecht (civitas) wurde Malchin am 7. April 1236 durch Fürst Nikolaus I. verliehen. In der Gründungsurkunde heißt es, dass die Stadt „in der reichsten und schönsten Gegend des Landes an der Peene gelegen“ sei. Von der Stadtbefestigung aus dieser Zeit stehen nur noch das Kalensche Vortor und das Vortor des Steintores sowie Mauerreste und der Fangelturm, ein hoher, rechteckiger Wehrturm .......... weiterlesen


Aus der Stadtgeschichte

 
Kalensches Tor 
 
 
 
 


Von Malchin fuhr ich an Neustrelitz vorbei nach Ravensbrück/Fürstenberg an der Havel (87 km) und besichtigte das dortige KZ.

     
     





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üdisches Leben in Krakow am See





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ouristik-Institut Landsberg
Bertold Jetschke (Rothschild)
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